Posts by Inkman

    Für die WE 712 gibt es ein Umbau-Kit von AW-Custom zum DL 44 Blaster aus Star Wars. Es handelt sich dabei um die Waffe von Han Solo aus ANH (A New Hope), dem ersten Star Wars Film.
    Da ich aber nun mal ein Fan der Waffe von Han Solo aus dem zweiten Film (Empire Strikes Back = ESB) bin, habe ich mir diese Version vorgenommen. Im dritten Film benutzt Luke Skywalker diese Version dann:




    Nun werden in den Star Wars Filmen ja die normalen C96 und keine Reihenfeuer verwendet, was einen gewissen Authentizitätsverlust mit sich führt.


    Aber dennoch werde ich als Fan dieser Filme (den ersten Star Wars Film habe ich als 16 jähriger im Kino bei der deutschen Premiere gesehen -4 Std. anstehen-) einen entsprechenden Umbau der WE 712 vornehmen:


    Ich habe mir von einem Prop-Maker aus Costa Rica ein Kit besorgt:




    welches aus folgenden Teilen besteht:




    Eine Montage für das ZF, das ZF, der "Kühlungszylinder" und der Mündungsdämpfer. Alle Teile sind aus Aluminium gefräst / gedreht. Das ZF hat sogar Glas-Einsätze, ist aber ansonsten ein Dummy. Der "Kühlungs-Zylinder" für die linke Magazinschachtseite war übrigens im Film einem Revell-Bausatz eines Achtzylinder-Motors entnommen und dem entsprechend aus Plastik.
    Die Holzgriffschalen sind Nachfertigungen der RS-Griffschalen und sind bei einem deutschen Hersteller gekauft (ich glaube, es war CDS. Ich habe dort vor ein paar Jahren mehrere Versionen gekauft: C96 -hier verwendet-, rote Neun und die Reihenfeuergriffe mit den großen Rillen).
    Dem Griffschalen-Umbau habe ich hier ein eigenes Kapitel am Schluss der Anleitung gewidmet, da diese Anleitung auch für einen Umbau der WE 712 nur auf Holzgriffschalen verwendet werden kann. Wer also nur dafür Interesse zeigt, kann sich den Rest sparen und zum Schluss scrollen.


    Als erstes wird die Waffe mal zerlegt und der Lauf (Inner und Outer) gekürzt:




    Da es hierfür keine exakten Maße gibt, muss man sich an den Filmbildern orientieren. Der Outer muss bei diesem Kit zudem noch dünner und grade gefeilt werden, da der Mündungsdämpfer innen grade ist.


    Nach dem Anpassen wird noch ein Loch mit M3-Gewinde in den Mündungsdämpfer geschnitten:




    sowie eine Senkung in den Outer, damit der M3 Gewindestift ein Gegenlager hat und der Mündungsdämpfer bombenfest sitzt.
    Dieser läßt sich allerdings erst NACH der Montage des Schlittens aufsetzen, da der Schlitten mit der Abzugseinheit bei dieser Waffe von Hinten ins Griffstück geschoben wird. Der Mündungsdämpfer ist dabei im Weg und muss deshalb demontierbar bleiben.


    Die "Gebrauchsspuren" (wie im Film zu sehen) werden von mir in demontiertem Zustand angebracht.


    Nach dieser Prozedur geht es ans Griffstück:




    Die ZF-Montage und der Zylinder müssen an den Magazinschacht geschraubt werden. Dazu habe ich entsprechende Löcher gebohrt und mit einem M4-Gewinde versehen.
    Trotz der Verschraubung habe ich beide Teile zusätzlich mit Epoxydharz verklebt, da das Material des Schachtes in der Stärke grade für 2,5 Gewindegänge ausreicht.






    Bei der Montage dieser Teile muss man darauf achten, dass die Befestigungsschrauben so weit gekürzt werden, dass sie nicht in den Schacht ragen, da sonst kein Magazin eingeschoben werden kann:





    Griffschalen der RS-Version anpassen:


    Dieser Vorgang war komplizierter, als ich Anfangs dachte, da die RS-C96 einen stufigen Rahmen besitzt, der im vorderen Griffteil schmaler ist und hinten zur Aufnahme des Anschlagschaftes breiter.


    Aber hier erstmal die WE-Plastik-Variante:






    welche richtigerweise über die breiten Rillen der Reihenfeuer-Version verfügt.
    Dieser ist Rahmen-technisch jedoch mit allen anderen identisch, so dass dies hier auch bei den anderen Griffschalen verwendet werden kann.


    Hier nun die RS-Version aus Holz:






    welche erstmal auf den WE-Rahmen angepasst werden müssen:






    Man erkennt im obigen Bild gut die hintere Abstufung, welche eine 2 mm breite Lücke im hinteren Teil des WE-Rahmens hinterläßt:






    Es gibt nun zwei mögliche Vorgehensweisen:


    - 1.: Die Griffschale wird im vorderen Bereich runtergefeilt. damit bleibt die original-Breite von 35mm erhalten und die original Griffschalen-Schraube kann verwendet werden.


    - 2.: Man fertigt aus 2mm starkem Aluminium entsprechende Einsätze, welche die Griffbreite auf 39mm erhöht und die Waffe für größere Hände griffiger gestaltet.


    Ich habe mich für die zweite Variante entschieden, da es hier ja auch um eine nicht RS-mäßige Filmwaffe geht und ich über große Hände verfüge.


    Die zurecht gesägten und gefeilten Alu-Einsätze werden nun mit den Griffschalen verklebt (2K Epoxy) und farblich angepasst:






    Nach der Montage sieht das so aus:






    Die zu kurze Serien-Griffschraube habe ich durch eine modifizierte M4 Innensechskant Edelstahlschraube ersetzt.


    Nach der Montage der Waffe hat diese nun ein erheblich höheres Gewicht:






    welches sich durch die Vorderlastigkeit schon bemerkbar macht. Die Waffe kommt einem dadurch tatsächlich ziemlich schwer vor.


    Das Endergebnis habe ich hier: Bilder Eurer Gas Kurzwaffen gepostet.

    WE mausert sich:



    Bei der WE M712 handelt es sich um die Mauser C96 Reihenfeuer, die in einer wahrhaft voluminösen Verpackung ankommt; zumindest für eine Kurzwaffe.Ursache ist der umfangreiche Inhalt:


    Nach dem Öffnen der "Kiste" offenbart sich der Inhalt in WE-typischem Pappkarton. Dieser besteht aus der Waffe, einem Anschlagschaft (der gleichzeitig als Holster fungiert), einem langen Magazin, einem Follower, einer Riemenöse sowie einer Bedienungsanleitung mit Explosions-Zeichnung. Kein Tütchen BB´s! Das scheint tatsächlich aus der Mode zu kommen.


    Nach dem Befreien der Teile aus der Verpackung ist der erste Eindruck: KEINE Ölsardine! Das ist schon mal positiv. Ich habe noch zusätzlich das kurze Magazin, welches auf der Verpackung abgebildet ist, geordert und hier ins Review eingebunden (so kann die Optik der Waffe besser beurteilt werden).
    Optik/Haptik
    Vor mir liegt also jetzt die -wie mittels eines Aufklebers von WE auf der Verpackung bereits mitgeteilt- Semi-Auto only WE M712.
    Der optische Eindruck ist erstmal recht gut. Die glänzend beschichtete Oberfläche kommt einer Brünierung des Originals schon recht nahe.


    Auf der rechten Seite sind keinerlei Markings. Die Laufmündung ist NICHT mit einem WE-typischen Gewinde, sondern mit einer Zug/Feld-Imitationen versehen.Da hat sich WE tatsächlich positiv gemausert. Weniger positiv fällt allerdings der Rest des Laufes auf. Dazu aber später mehr.


    Die linke Seite ist ebenfalls ohne jegliche Markings. Das :F: und die Importeur-Markings sind unter dem Abzugbügel angebracht. Das scheint dünn gelasert zu sein.Die gesamte Waffe ist aus Metall. Die Plastikgriffschalen können hier weder in der Optik noch in der Haptik wirklich überzeugen. Sie sehen billig aus und fühlen sich billig an.
    Das muss man leider auch vom beiliegendem Anschlagschaft sagen:


    Aber dieser wirkt nicht nur klapprig, er lässt sich bei meinem Exemplar gar nicht erst montieren.


    Wie man auf obigem Foto erkennen kann, muss zunächst erstmal die Schiene, welche in den Griffrahmen geschoben werden soll, entgratet und passend gefeilt werden.Das gesamte Plastik erinnert mich an die Denix-Zinkmodelle aus spanischer Billigfertigung. Genau wie der Lauf. Wie man oben im Foto an den Detail-Aufnahmen der Lauf-Oberfläche sehen kann, ist diese mit groben Werkspuren versehen. Was am Griffstück mit den Einfräsungen dem Original nahe kommt, ist am Lauf komplett versaut worden.Der Feuerwahlhebel ist -trotz der Eigenschaft der Funktionslosigkeit- sehr gut gelungen. Die Funktion mit der Drucksicherung ist genau dem RS-Vorbild nach empfunden.Das Viser auf der Oberseite ist ebenfalls -wie beim Original- verstellbar.Die Patronen-Auszieher-Kralle ist Stahlfarben beschichtet.Der Mag-Catch ist leider nur aus Kunststoff.Der optische Eindruck der geholsterten Waffe ist m.E. nach grauenhaft spielzeugmäßig. Die Haptik bestätigt diesen optischen Eindruck nur.Die Optik und Haptik der Waffe selbst ist jedoch -bis auf die angesprochenen Mankos- hervorragend. Kein Gußgrat, sehr glatte Oberfläche und ein gutes Gewicht:


    von 828 gr. (RS= 1.250gr.) mit ungeladenem, kurzem Magazin und:


    942 gr. (RS=1.450gr.) mit ungeladenem, langem Magazin.
    Die Magazine sind ebenfalls ohne Markings.


    Die Optik/Haptik der Waffe hat daher viel Licht und genau so viel Schatten. Hier hat WE noch genügend Raum zum mausern.



    Technik
    Beginnen wir bei der Technik mit den Materialien. An der Waffe ist -bis auf die Federn, Schrauben usw.- nichts aus Stahl. Bis auf den Schaft, die Griffschalen und der Mag-Catch aus Plastik ist der Rest aus Metall.Die Demontage birgt ungewöhnliche Lösungen und Wege: Zuerst muss ein Riegel über dem Griff auf der Rückseite der Waffe entriegelt werden und der Slide kann mit der Abzugseinheit (die ist am Slide montiert, nicht am Griffstück) nach Hinten abgezogen werden. Das ist ähnlich wie beim Original, nur extrem hakeliger.Das Ergebnis sieht dann so aus:


    Auf der rechten Seite erkennt man die Abzugstange, deren Spannfeder sich bei der Demontage gern aus der Aussparung im Slide verabschiedet.
    Nach dem Lösen der Abzugs-Einheit aus dem Slide (immer noch kein Werkzeug notwendig) hat man die drei Haupt-Komponenten der Waffe vor sich liegen:


    Hier erkennt man die Schiebesicherung, welche den Schlagbolzen sowie den Abzug blockiert. Interessantes Detail: In aufmunitioniertem Zustand kann der Schuß ausschließlich nach Durchladen des Verschlußes erfolgen. Ein Spannen des Hammers genügt da nicht. Der fällt dann ohne weitere Aktions-Auslösung einfach auf den Schlagbolzen.Der Abzug bricht nach kurzem Vorzugsweg sehr leicht und ohne Kratzen.
    Der Verschluß repetiert sehr schnell und bleibt nach dem letzten Schuß -vorbildgetreu- offen:


    Der Kick hält sich im oberen Mittelfeld und ist durchaus OK.
    Das verbaute Hop-Up ist nicht verstellbar, was sich auf die Kugelwahl auswirkt.
    BERICHTIGUNG: Nach der Demontage des Inner findet sich tatsächlich ein verstellbares HOP-UP:


    Die Stellschraube ist geradezu winzig und befindet sich oben am Chamber. Zu sehen ist diese erst, wenn der Verschluß zurückgezogen ist. An der Schraube befindet sich eine Nocke, welche das HU-Gummi eindrückt. Seltsamerweise steht dies nicht in der Beschreibung.


    Leistung
    Womit wir bei der Leistung angelangt sind. Die Wahl der BB´s hat von 0,23gr. über 0,25gr. bis zu 0,28gr. geführt. Dazu weiter unten mehr.Das lange -im Lieferumfang enthaltene- Magazin fasst 26 BB´s und eine Gasfüllung reicht für 32 Schuß. Dann reicht die Energie nicht mehr zur Bewegung des Verschlußes.Beim kurzen Magazin gehen 11 BB´s und Gas für 13 Schuß hinein.Das ist bei der Füllmenge ein enorm hoher Gas-Verbrauch. Dieser findet allerdings eine Erklärung in der Schußleistung:

    1. Schuß

    13. Schuß (halbes Magazin)
    Der Test wurde mit dem langen Magazin und HK-Gas durchgeführt.
    Das Trefferbild:


    Hier habe ich das kurze Magazin und den Anschlagschaft verwendet. Daher sieht man auch deutlich einen Abfall der Treffer bis zum Rand der Scheibe (11.Schuß).Zu den verwendeten BB´s: bei den 0,23ern betrug der Streukreis ca. 20 cm oberhalb von 12 cm des Haltepunktes. Viele Treffer landeten außerhalb der Scheibe. Bei den 0,25ern waren es noch 10 cm oberhalb von 8 cm des Haltepunktes. Der beim Test anwesende Montechristo und ich glaubten an einen Defekt der Waffe und haben den Test erstmal beendet.Nach dem gründlichen Durchchecken der Waffe habe ich dann später die 0,28ern DumDum ausprobiert und war sehr erstaunt: Das konnte nie die gleiche Waffe gewesen sein! Aber weitere Tests mit den verschiedenen BB-Gewichten haben das Ergebnis bestätigt. Diese Waffe benötigt schwerere BB´s als 0,25gr.
    Störungen während des Testbetriebes: keine.
    Fazit


    Die WE M712 vereint viele positive und negative Eigenschaften in einer Waffe. Der Preis in Höhe von 189,- 219,- Euro ist m. E. nach jedoch komplett überzogen für den gelieferten Gegenwert. Die Technik der Waffe ist wirklich ungewöhnlich und interessant, ist aber dann mit festem Hop-Up ein Schritt rückwärts. Der Plastikschaft ist in meinen Augen auch keine Rechtfertigung für diesen Preis, zumal er nicht mal passt. Der Spassfaktor für Mauser-C96-Fans ist allerdings sehr hoch.

    Kaufempfehlung


    Aufgrund des schlechten Preis/Leistungsverhältnisses fällt mir eine spezifierte Kaufempfehlung auch sehr schwer.

    - Bastler : Empfehlenswert -aufgrund der vielen möglichen Versionen in Film und Konsolenspielen-.
    - Sammler: Empfehlenswert, da die fehlenden Markings eine Palette von Möglichkeiten eröffnen.
    - Spieler : Nur für Reenactor empfehlenswert.
    - AIPSC : Denkt nicht mal dran! Obwohl: Airsoft Surgeon hat auf der IWA ja ein AIPSC-Model der Mauser C96 von KWC präsentiert.

    Die Waffe ist -nüchtern betrachtet- und ungeachtet des Preises nur etwas für eingefleischte Mauser-Fans. Die bereuen dann auch nicht den Preis.

    TEIL 2:
    Da ich beabsichtige, die Gürtelbefestigung an die Rückwand zu nieten, wird diese erstmal angepasst:


    und die Löcher gebohrt bzw. im Stoff mit einer Lochstanze gestanzt:


    Jetzt kann die Gürtel-Befestigung mittels Ringösen-Nieten:


    an der Rückseite fixiert werden:


    Da die Rückseite ja noch nicht an der Vorderschale befestigt ist, kann ich die Innenseite mit Harz bestreichen:


    und die oberen Nieten mit einem kleinen Stück Carbon abdecken.
    Dann verkleide ich alles mit extrem dünnem, widerstandsfähigem Leder:


    Dabei lasse ich etwas Rand, da dort ja die beiden Holster-Hälften hinterher verbunden werden.
    Die Vorderschale habe ich Innen geschliffen:


    dann Außen geschliffen, das Loch für die Waffen-Sicherungsriemen gebohrt und auf die Rückseite gelegt:


    Beim Einschieben der Waffe stellte sich heraus, dass diese nicht mehr passt. Ursache ist das kleine Stück Carbon, mit dem ich die Nieten verdeckt habe. Der Zerlegehebel geht nicht drüber.Also erstmal schleifen und anpassen.Nach dieser Prozedur kann nun auf der Rückseite das Loch für den zweiten Part der Waffen-Sicherung gebohrt:


    und die Innenseite der (zur Befestigung verwendeten) Buchschrauben mit Epoxy fixiert werden. Das ist nach dem Zusammenbau der beiden Holsterhälften nicht mehr möglich, da diese Schraube dazwischen liegt. Deshalb habe ich sie auch bündig versenkt.Von der Außenseite sieht das dann so aus:


    Die Vorder-Schale habe ich innen mit DuraCoat Grau beschichtet:


    und die Buchschraube ebenfalls montiert:


    Damit sind an den Innenseiten des Holsters die Arbeiten beendet, und ich kann die Hälften zusammenfügen:


    Die leichten Überstände der Oberschale werden nochmal mit je einem Streifen Carbon zusammen laminiert:


    und in Form geschliffen:


    An den Verbindungskanten vorhandene Lücken:


    Müssen nun noch mit Harz aufgefüllt und verschliffen werden:


    Die noch matt geschliffene Oberfläche:


    kann jetzt individuell unter Verwendung von Politur-Paste:


    auf den gewünschten Glanzgrad (ich habe mich für Seidenglanz entschieden) gebracht werden:


    Anschließend werden noch zwei Nieten gesetzt (ggf. für Gummi-Strap):


    Diese geben der Konstruktion zusätzlichen Halt.
    Die noch nicht so schönen Ränder werden dann mit schwarzer Epoxy-Beschichtung versehen:


    Zum Schluß werden dann die Halteriemen mit den Buchschrauben angeschraubt:


    Dies ist eigentlich nicht zwingend notwendig, da die Waffe auch so hält:


    Aber sicher ist sicher, da ich nicht weiß, ob ich vielleicht mit dem Holster hüpfe. :D
    Das Holster ist unten offen, da beim Durchwaten der Wupper das oben eindringende Wasser unten wieder ablaufen kann.


    Die Befestigung am Gürtel:


    läßt erkennen, dass die Rückseite optisch nicht so schön ist. War ja auch mein erster Versuch.
    Vielleicht abschließend noch ein Hinweis:Der Ziehwinkel muss direkt am Anfang wegen der Körperform (Krümmung der Grundplatte) festgelegt werden.

    Befestigungs-Alternative:


    Aus der gleichen Quelle für die Lederkeile (alte Schweizer Armee-Tasche).




    fertige ich nun seitliche Gürtel-Schlaufen:




    Diese werden noch entsprechend bearbeitet und ggf. an der Rückplatte befestigt:




    Da ich mich allerdings für eine Klettbefestigung entschieden habe:




    wie sie rechs im Bild zu sehen ist, geht es weiter mit Teil 2:

    TEIL1:

    Ich habe beim Aufräumen meiner Werkstatt eine Rolle Carbon und Harz/Härter dafür gefunden, welches ich vor ein paar Jahren mal für ein nie verwirklichtes Projekt gekauft hatte.Da ich hier im Bastel-Thread die selfmade Kydex-Holster von Strelock und KS Joker bewundert habe, dachte ich mir, dass ich mal ein Holster für die FNS-9 aus Carbon selbst baue.
    Hier erstmal das Ergebnis:


    Der Eigenbau:
    Zuerst mal habe ich aus einer Rolle Carbon:


    vier gleich große Stücke rausgeschnitten und auf einer leicht gebogenen Unterlage, welche ich mit Plastikfolie überzogen hatte, mit dem Harz laminiert:


    Die gebogene Unterlage habe ich gewält, da ich das spätere Holster so passgenauer an der Seite tragen kann.
    Jetzt habe ich eine Grundplatte mit 2mm Stärke:


    Dann habe ich auf Papier erstmal die gedachte (ich hab´s hinterher geändert) Form aufgemalt:


    und auf die Grundplatte übertragen:


    und ausgesägt:


    Beim Zurechtschleifen habe ich die endgültige Form etwas abgeändert, da ich mich für eine andere (als ursprünglich gedachte) Gürtelbefestigung entschieden hatte (weiter unten mehr):


    Dann habe ich Waffe auf die Grundplatte gelegt und den Slide (wegen der gebogenen Form) mit stabilem Leder unterlegt:


    Nach dem Zurechtschneiden und Fixieren der Lederstreifen:


    nochmal anpassen:


    und die Waffe präparieren, da Carbon recht unnachgiebig ist und keine Hinterschneidungen entstehen dürfen.


    Da ich eine Oberschale fertigen möchte, die erst zum Schluß mit der Grundplatte verbunden werden soll (warum: siehe weiter unten),muss ich Waffe und Grundplatte mit Tesa Straps (ablösbar) fixieren und alles mit Folie abdecken.

    Nun muss eine Lage Carbon eingeharzt werden und in Form über die Waffe gelegt werden:




    Da Carbon recht formbeständig ist, muss nun alles mit (in Plastik gewickelten) Gewichten hoch -professionell- bis zur Trocknung der Harzschicht beschwert werden:




    Nach der Trocknung und der Entfernung der Folie sieht das ganze so aus:




    Rückseite:




    Schauen, ob die Grundplatte passt:




    Und die erste Schicht grob zurecht schleifen:




    Dann die drei weiteren Schichten auflaminieren. Dabei ist der Umstand hilfreich, dass man nach dem jeweiligen Auftragen des Harzes diesen ca. 4-5 Std. anziehen lässt. Dann klebt er so gemein, dass man die Carbon-Matten nur noch aufdrücken muss (elende Ferkelei!):




    Da der Thread nun zu Umfangreich für einen Teil wird, hier erstmal die Gürtel-Befestigungs-Alternative: