Posts by Inkman

    Hier mal der Gewichtsunterschied zwischen einem Raven-Griffstück und einem Zinkdruckguss-WE:





    Das Material der Raven "Klingt" außerdem wenn mann dagegen schlägt, während das WE-Griffstück den Schall "schluckt".

    Wie sicher bist du dir, das das Gehäuse aus Aluminium besteht und kein Zinkguss oder ähnliches ist?

    Ich habe ebenfalls eine solche Raven zum Review mit Co2. Dass folgt in Kürze. Es handelt sich m.E. nach ziemlich sicher um Alu, da Zinkdruckguss schwerer wäre und weicher( Schnitttest).

    Das bekannte Tiefschiessen habe ich abgestellt, in dem ich das viel zu harte VFC-Bax-Hopupgummi gegen ein Maple Leaf Autobot 50° und das Hopupstellrad gegen ein Maple Leaf Stellrad für WE/TM ausgetauscht habe.

    Dieses Phänomen konnte ich auch bei der VFC FNS 9 feststellen. Das scheint ein allgemeines VFC Problem zu sein.

    Ich wäre sogar noch einen Schritt weiter gegangen und hätte dem Zollbeamten direkt die Originalwaffe mit :F: zusammen mit der Rechnung des deutschen Händlers vorgelegt. Das sollte nun wirklich ausreichen.


    hat geklappt

    Natürlich, denn das entspricht ja der gewünschten Verfahrensweise.

    Hier mal ein internes Zoll-Dokument:



    Die Springfield V10 Ultra Compact von 1998:


    3zvwrtha.jpg


    hat AW Custom als "Baby 1911" auf den Markt gebracht.


    Die Waffe wird in einem Karton ausgeliefert:


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    auf dessen Vorderseite QR-Codes für die einzelnen Komponenten aufgedruckt sind. Find ich gut!:thumbup:


    Nach dem Öffnen eben jenes Kartons kommt man an folgenden Inhalt:


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    Die Waffe, ein Magazin sowie die Beschreibung.


    nrsk9raf.jpg


    Die Beschreibung enthält in Piktogramm-Form (für Bildzeitungs-Abonnenten keine neue Sache) die wichtigsten Daten.

    Die Ölbad-Behandlung bleibt hier aus. Die Waffe ist sogar sinnvoll geschmiert.



    Optik / Haptik


    Die Optik der Waffe entspricht mit den Maßen 180mm x 128mm sowie dem Gummigriff dem Original.


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    Auch der gelochte Abzug ist von Springfield übernommen. Dieser ist auch gleich ein Anlaß zur Kritik: er ist schlicht "billig-verchromt", was den Eindruck schon mächtig trübt, da der Rest der Waffe wirklich sauber gearbeitet ist. Die Beschichtung von Frame und Slide ist mattschwarz und sauber ausgeführt.

    Markings befinden sich keine auf dem Frame oder dem Slide.


    sv9egb5y.jpg


    unten am Dustcover befinden sich die Importeur-Markings:


    adjzpzj3.jpg


    und am mattverchromten Patronenlager:


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    befindet sich die Kaliber-Angabe .45. Auf diesem Foto sieht man auch ganz gut die Magnaportierung, wobei die Löcher hinten am Patronenlager nicht durchgebohrt sind.


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    Die Viesierung ist mit weißen Kontrastpunkten versehen und ebenfalls gut gelungen.


    Der Bullbarrel und die Recoil-Hülse sind seidenglanz-Schwarz beschichtet.:


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    Hier sieht man sehr gut, dass die Mündung mit Zug/Feld-Atrappen versehen wurde (kein Gewinde) und der Inner dank ebenfalls schwarzer Beschichtung nicht sichtbar ist. Interessant ist, dass hier eine kurze Recoil der Standard-1911 Verwendung findet.


    Der Gummi-Griff hat zwar leider auch keine Markings, gibt der Waffe aber einen guten Grip:


    q4sg5ld9.jpg


    Zur Haptik ist weiter zu sagen, dass die Waffe gut in einer großen Hand Platz findet und sich seidenweich durchladen lässt.


    Die V10 wiegt mit 864 Gramm (inkl.Mag.) genauso viel wie ihr Vorbild und vermittelt ein wertiges Gefühl.


    Fazit der Optik/Haptik:

    Bis auf den Abzug gibt es hier keine Beanstandungen. Im Gegenteil: Der Gummigriff ist eine erfreuliche Alternative zum sonst verwendeten Billig-Plastik.

    Gußgrate sucht man hier ebenfalls vergeblich. Auch das ist ein großer Pluspunkt!



    Technik


    Die AW lässt sich in 1911er üblicher Weise demontieren:


    ziupqcj7.jpg


    und offenbart das AW-typische Innenleben. Die Materialien sind alle Aluguß und Gummi (Griff). Stahl gibt es beim Inner und bei der Recoil-Stange.

    Ein nettes Gimmick: der Slide passt auf andere 1911er von AW Custom.


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    Das Hop-Up ist ebenfalls AW typisch und lässt sich gut einstellen.


    Das Magazin fasst 14 Schuß und hat genügend Gas für 17 Schuß:


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    Die Funktion ist auch hier nur nach Durchladen gegeben. Allein den Hammer spannen genügt nicht. Die Sicherung lässt sich nur in gespanntem Zustand einlegen.


    Leistung


    Das man von einem 3,5"er keine Präzisionswunder erwarten kann , ist wohl jedem klar.

    Trotzdem bringt die kleine Waffe ein gewisses Maß an Präzision mit sich:


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    Mein Chrono hat sich leider just bei diesem Test verabschiedet.

    Die Leistung entspricht aber m.E. nach den Hersteller-Angaben von 0,9 Joule.

    Wobei der Abzug leicht kratzt und der Rückstoß eher moderat ist, was aber wegen der Komp-Bohrungen kein Wunder ist.8)


    Der Verschluß bleibt hier nach dem letzten Schuß geöffnet:


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    Störungen beim Test: Keine.



    Fazit:


    Die AW Custom kostet 149,- Euro und ist diese wegen der Verarbeitung auch Wert.

    Aufgrund der fehlenden Markings und der Vorbild-Vielfalt gebe ich folgende Kaufempfehlung:


    - Bastler: absolut empfehlenswert

    - Sammler: wegen des seltenen Vorbilds und der Alleinstellung von AW empfehlenswert

    - Spieler: als leichte Backup-Waffe noch emphelenswert

    - AIPSC: nicht geeignet.


    AW Custom Diskussionen