Posts by Pydracor

    Top, Digga. Muss ich mir auch bauen.


    Bezüglich Schaftset: Sowohl das von SAT als auch das von APlus sind doch aus Walnuss :gruebel: Hab ich die Nussbaum Version übersehen?

    Öh hast du dich da vertippt Animal? ;)

    Genau, sowohl SAT als auch APlus sind aus "Walnut Wood", siehe die beiden Links zu Switairsoft und KIC in meinem Post (unten zitiert).

    Der Link der hinter "günstigere Variante" steckt, führt zum APlus Esche (Ash Wood) Holzkit, ebenfalls bei KIC. Das kostet nur ca. 100 USD statt 130.

    Gibt's z.B. bei Switairsoft oder KIC


    Gerade gesehen, es gibt auch noch eine günstigere Variante aus Esche statt Nussbaum.

    Auch als großer Fan japanischer Airsofts muss ich natürlich trotzdem eingestehen: Nein, auch die Japaner machen bei Airsofts nicht immer alles toll und gut ;)


    Da muss man z.B. bei einer Firma wie Marushin gar nicht lange suchen – die bauten und bauen coole, ausgefallene Modelle, teils sehr sammelwürdig, aber technisch ist da echt verdammt viel Schrott dabei :P

    Nicht ganz so extrem ist es bei Tanaka, denen man tatsächlich auch richtige Meisterleistungen in Sachen Technik und System zuschreiben kann.

    Ihre Shotguns haben aber teilweise nicht unerhebliche Probleme gehabt, so auch die erste Shelleject Shotgun, die sie gebaut haben: Die Winchester M1897 Trenchgun.


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    Schön, aber anfällig :)


    Die erste M1897 brachte Tanaka bereits 1993, soweit ich weiß aber in einer ersten Version, die später noch überarbeitet wurde. Die Airsoft-Trenchgun war das Schwestermodell der Tanaka M1897 PFC Modelgun, die im selben Jahr debütierte.

    Die Shelleject M1897 wie die meisten sie kennen dürfte ca. 2004 – 2005 auf den Markt gekommen sein, zu der Zeit war das System mit dem Gastank in den Hülsen der heißeste Shit :P Es gab zwar vorher schon Shotguns mit Hülsen, z.B. Maruzens M870, die verwendeten aber die Hülsen nur als „Patronenkammer“ für die BBs, die Energie kam woanders her: Aus einem Gastank entweder in der Schulterstütze oder bei kurzen Shotguns im Pistolengriff.


    Das System mit dem Gas in den Hülsen brachte den Vorteil mit sich, dass der Aufbau der Shotgun sehr nah am Original gebaut werden konnte, weil eben keine Energiequelle an unrealistischen Stellen untergebracht werden musste.

    Der Nachteil war natürlich ganz klar, dass das Bauteil mit dem Gastank systembedingt regelmäßig auf den Boden knallte, es wurde ja schließlich immer wieder ausgeworfen :S

    Das machte die Tanaka Shotguns von „nicht so gut für Spieler geeignet, weil es Hülsen ausspuckt“ zu „kein bisschen für Spieler geeignet, weil es Hülsen ausspuckt, die einen Gastank und Mechanismus beinhalten, der mit der Zeit durch Aufprall einfach undicht wird und kaputt geht“


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    M1897 mit den beiden Original-Hülsen, die ab Werk beilagen


    Tanaka Shotguns sind damit ziemliche Nischenprodukte für Sammler, trotzdem hat PPS das Ganze tatsächlich geklont und es sind noch weitere Hersteller dem Tank-in-der-Hülse-System gefolgt (APS und Dominator).

    Tanaka blieb bis heute dennoch der einzige Hersteller, der eine M1897 gebaut hat, alle anderen haben sich massiv auf die M870 eingeschossen (rühmliche Ausnahme ist Marui, die zwar auch 870er haben, aber zudem noch eine Vielzahl anderer, teils sehr ausgefallener Shotguns; nur leider nichts hülsenauswerfendes)

    Die Flut an shellejecting M870ern ist so massiv, dass es fast schon wieder langweilig ist, quasi die M4 der Shotguns ;)


    Die Winchester M1897 Trenchgun kam also ca. Mitte der 2000er raus und fand durchaus eine gewissen Fangemeinde.

    Tanaka baute sie auch als Modelgun mit Plugfirecap-Hülsen, diese haben sie gerade letztes Jahr als Version2 neu aufgelegt. Eventuell gibt es da ja Hoffnung auf ein Revival der Airsoftversion?


    Hierzulande wurde die Trenchgun tatsächlich kurze Zeit offiziell von deutschen Shops verkauft, es haben aber nur wenige hierher geschafft. Tanaka produzierte diese Shotgun zudem ein paar Jahre, dann stellten sie die Produktion ein und das Modell ist inzwischen weltweit ein gesuchtes Sammlerstück.


    Wie für die damalige Zeit üblich, bauten japanische Airsofthersteller fast ausschließlich Kunststoff-Airsofts, obwohl sie bei Langwaffen schon immer auch Metall verwenden durften (nur leider keinen Stahl).

    So hat auch die M1897 ein Kunststoff-Gehäuse, durchaus robust gebaut, zudem Metall-Lauf und Magazin-Röhre, auch innerhalb des Zubring-Mechanismus ist angenehm viel Metall verbaut.

    Der Verschluss und der „Firingpin“ sind aus Kunststoff.

    Schaft und Pumpgriff sind aus spitzenmäßigem, schwerem Holz – ein Markenzeichen von Tanaka, die ihre Firmengeschichte damit begonnen, in den 70ern Holzschäfte für High-End Modelgunhersteller zu produzieren.


    Jetzt hat mancher vielleicht aufgefhorcht bei „Verschluss und Firingpin sind aus Kunststoff“ und das ist auch tatsächlich ein großes Manko der Trenchgun.

    Der Firingpin ist ein dicker Plastikkolben, der so konstruiert ist, dass er beim Abdrücken einen Ring einpresst, der um das Einfüllventil der Tanaka-Shells am Hülsenboden sitzt. Der Pin ist auch nicht das Problem, zudem ist es bei der hoch-restriktiven japanischen Gesetzgebung verständlich, dass Tanaka hier keinen Metall-Pin verbauen wollten.


    Das Problem ist der Verschluss um den Firingpin herum, den man getrost zumindest aus Gussmetall hätte machen können.

    So beinhaltet der Verschluss seitlich auch einen kleinen „Tunnel“ innerhalb des Führungsstegs des Verschlusses mit einer Feder und einem kleinen Stift, der von hinten auf die rechte Auszieherkralle drückt und sie unter Federspannung hält.

    Konstruktionsbedingt entsteht hierbei Hebelwirkung auf den Tunnel, der über viel zu dünne Plastikaußenwände verfügt.


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    Abgebrochenes Teil des Stegs, hier sieht man, dass die rechte (im montierten Zustand obere) Wand des Tunnels höchstens 1mm stark ist - das KONNTE gar nicht nicht brechen


    Das Ergebnis sind viele M1897-Verschlüsse mit gebrochener Tunnelumhausung. Manch einer hat gleich den ganzen Steg weggefräst und durch einen langen Metallquader ersetzt, in den er einen Tunnel gebohrt hat (das ist natürlich die stabilste Variante), andere haben sich den gesamten Verschluss neu in 3d gedruckt (https://www.myminifactory.com/…odel-gun-m1897-bolt-57474)


    Bei meiner war der vordere Bereich des Stegs + Tunnel weggebrochen, Feder und Stift, sowie Auszieherkralle fehlten.

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    Im vorderen Bereich gebrochener Steg


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    Problematik mit der Hebelwirkung bei montiertem Stift + Feder + Auszieherkralle


    Bevor ich mich an die Reparatur des Stegs gemacht habe, habe ich erstmal geschaut, ob ich in Japan Ersatz für die Kralle finde. Von dort kamen 2 C-Tec Auszieherkrallen in Stahl, also tatsächlich Aftermarket-Teile für die M1897 – hätte ich gar nicht erwartet :huh:

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    Mit der Kralle ließ sich jetzt besser überlegen, wie man das wieder hinbekommt.

    Dabei half unerwarteterweise der riesige Fundus an 1911er GBB – Teilen, den ich von einem Freund bekommen hatte und in dem unter anderem eine passende Feder, ein Stift und – besonders überraschend – ein Bauteil zu finden war, das perfekt als Tunnelersatz herhielt.


    Es handelte sich dabei um das Teil mit den 2 gefederten Stiften für den Schlittenfang und die Sicherung, befindet sich bei 1911ern oberhalb der linken Griffschale und ist normalerweise eine „Röhre“ mit einer Lasche nach unten, die durch die Griffschale und die obere Griffschraube gehalten wird.

    Das Teil kam aber wohl von einem 1911er anderer Bauart, es hatte keine Lasche, nur zwei Haltenasen an der Rückseite.

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    Die Rundung auf der einen Seite passte optimal in die gerundete Nut am M1897-Verschluss.

    Also kurzerhand das Teil auf die richtige Länge gekürzt und „anprobiert“. Sah vielversprechend aus, verschwand auch ohne zu Verkanten beim zurückziehen des Pumpgriffes in der Nut des Gehäuses, das den Steg als Führung aufnahm. Schien alles zu funktionieren, also weiter im Text.

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    Einfach nur festkleben wollte ich das aber nicht, das hätte mit der Hebelwirkung auf Dauer vermutlich nicht gut gehalten.

    Also kam nur verschrauben in Frage, das mussten aber extrem kleine Schrauben sein.

    Da ich dem alten Kunststoff nicht zutraute, bei so kleinen Schrauben auf Dauer ein grobes Schneidgewinde festhalten zu können, ohne auszubrechen, entschied ich mich letztendlich dafür, Muttern in vorgebohrte Löcher einzupressen / einzuschlagen.

    Es sollten dann somit SEHR kleine Gewindeschrauben (dürften 0,8 – 0,9mm haben) mit Senkkopf und SEHR kleinen Muttern werden:

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    Zur Vorbereitung des Tunnelersatzes erst mit einem kleinen Bohrer 2 Löcher gebohrt, dann mit einem größeren durch die Außenseite für den Schraubenkopf und innen noch Versenkungen gebohrt, damit die Schraubenköpfe ganz verschwinden und der Feder und dem Stift nicht im Weg sind.

    Bei dem kleinen Gefummel kommt man sich manchmal fast wie ein Uhrmacher vor :P

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    Dann mit einem Bohrer, der minimal kleiner als die Muttern ist, Versenkungen in den Verschluss bohren, Muttern reindrücken und mit einem Splintaustreiber vorsichtig einhämmern.

    Bei der vorderen Versenkung (wo es auch direkt hinter der Auszieherkralle am wichtigsten ist) war beim Verschluss mehr Material vorhanden, somit ließen sich dort 2 Muttern hintereinander einschlagen, insbesondere die tiefersitzende wird den Verschluss definitiv nicht mehr so mir nichts dir nichts verlassen :)

    In der hinteren Vertiefung fand nur eine Mutter Platz.

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    Tunnelersatz an den Verschluss geschraubt, noch etwas nachjustiert, Feder und Stift eingesetzt, Auszieherkralle rein – passt alles!

    Natürlich gleich mit Shells getestet, Ergebnis:

    Die originalen Tanaka-Shells sind etwas widerspenstig, Auswurf läuft nicht immer einwandfrei.

    Die Aftermarket Madbulls-Shells dagegen laufen spitzenmäßig – endlich kann die Trenchgun wieder das, was am meisten Spaß macht :good:

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    Kleinteile wieder raus, Tunnelersatz und den Bereich drumherum (der natürlich auch ein bisschen was abbekommen hat, z.B. Klebereste vom Versuch, den Kunststofftunnel zu kleben) schwarz lackieren, fertig.

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    Ist natürlich keine High-End-Präzisions-Reparatur, optisch eher „meh“, zumal da jetzt 2 Löcher sind, wo sie nicht hingehören, aber hey: Die Reparatur ist funktional, optisch kein Totalausfall und ich freu mich gerade riesig, dass dieses seltene Sammlerstück nicht mehr nur Dekofunktion hat ;)

    Kurzes Video kommt morgen noch nach :)


    Schlussbild, das Bajonett ist übrigens ein offizielles Accessoire von Tanaka, passt darum wie angegossen ;)

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    Jup, das wäre natürlich definitiv eigentlich das Mindeste. Können ja maximal 20 Emails sein, wenn die Mengenangabe stimmt, die sie gemacht haben :P


    Dass das mit der Kommunikation bei Sniper nicht so wirklich funktioniert ist auch bei mir einer der Gründe, warum ich diesen Shop eigentlich meide :pinch:

    Verpackungen, Äußerliches und Markings


    In der Box der Tanaka befindet sich weitgehend das, was man von japanischen Airsofts so kennt: Viel Papierkram auf japanisch :)

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    Neben der ausführlichen Anleitung findet sich ein Hinweiszettel, etwas, das wie ein Warnhinweis aussieht und eine kurze Beschreibung einer Holzschulterstütze / Holster, die es wohl von Tanaka mal für die HiPower gab (das wäre noch ein hochinteressantes Accessoire!).

    Die untere Hälfte der Box ist aus Styropor, darin befindet sich Pistole + Magazin und ein kleines Tütchen BBs.


    Die Browning Verpackung besteht außenrum aus Pappe, darin eine Styroporeinlage mit Stoff eingeschlagen. Macht optisch echt was her.

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    Es liegt nur eine recht kleinformatige aber gut bebilderte Anleitung bei, sonst nichts.


    Nimmt man die jeweilige Pistole aus ihrer Box, fällt natürlich als erstes der übliche Hauptunterschied zwischen einer Japan-GBB und einer Taiwan-GBB auf: Die Tanaka ist aus Kunststoff gefertigt und deutlich leichter als die WE (nur die Pistole ohne Magazin ca. 200g leichter).

    Tatsächlich fühlt sich die Tanaka ohne Magazin selbst für eine Kunststoff-GBB ziemlich leicht an, hier wäre ein Heavy-Weight Material sehr wünschenswert gewesen.

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    Legt man die beiden Pistolen nebeneinander wird der nächste Unterschied deutlich: Das Oberflächenfinish weicht deutlich voneinander ab.


    Die Tanaka verfügt über ein Finish, das fast an eine Phosphatierung (englisch: parkerized) erinnert. Das wäre auch für kriegsgefertigte HiPower aus der kanadischen John Inglis - Fabrik korrekt, dazu passen aber wiederum die Markings nicht (dazu später mehr).

    Das Finish ist aber in jedem Falle sehr hochwertig und macht einen sehr authentischen Eindruck. Auch Holzoptik der Griffschalen, die aus Kunststoff bestehen, überzeugt. Die Markings sind korrekt eingestanzt.

    Outer Barrel und Patronenkammer sind aus Metall und im gleichen Farbton wie Schlitten und Griffstück.


    Die Brownin/WE hat ein fast ganz schwarzes, eher glänzendes Finish, wie man es von vielen WEs aus dieser Zeit kennt, dieses überzeugt mich nicht vollends. Die Markings sind eingraviert und weiß eingefärbt, es handelt sich dabei um neue "Fantasiemarkings", aber immerhin lizensiert von Browning.

    Die Kunststoffgriffschalen sind etwas brauner als bei der Tanaka, die Holzoptik überzeugt aber auch hier.

    Outer Barrel und Patronenkammer sind in silber gehalten.

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    Von der äußeren Form her sind die beiden GBBs weitestgehend identisch, einen nicht ganz nachvollziehbaren Unterschied gibt es jedoch beim Hammer: Dieser steht bei der WE nicht ganz so weit raus und ragt in einem leichten Winkel nach oben.


    Die Form des Tanaka Hammers ist korrekt nach Vorbild, er steht waagerecht weiter raus:

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    Marginaler Unterschied, aber für den ein oder anderen Sammler, der Wert auf Originaltreue legt vielleicht von Belang :)


    Von der echten HiPower gab es mehrere Varianten. Schon während des 2. Weltkrieges fertigte John Inglis and Company eine Version mit Schiebevisierung und eine mit fixierter Kimme.

    Die beiden Airsofts haben sich hier als Vorbild die Version mit Schiebevisierung ausgesucht.


    Die Visierung der Tanaka ist aus Metall und rastet mit feinen Klicks ein. Sie ist im Farbton der restlichen Pistole gehalten:

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    Auch die Visierung der WE ist aus Metall, wirkt aber etwas grober. Sie wurde offensichtlich vom Vorbesitzer angeschliffen, hatte aber wohl mal das gleiche Schwarz, wie die restliche Pistole:

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    Die Markings der Tanaka zählen zum Highlight dieser GBB.

    Sie sind fein säuberlich eingestanzt oder eingraviert, originalgetreu in Waffenfarbe, also nicht weiß abgesetzt.

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    Wie schon oben beschrieben hat sich Tanaka offensichtlich die ursprüngliche Version der Browning HiPower von 1935 ausgesucht, also aus der Zeit, bevor die Nazis die FN Fabrik eroberten.

    Das leitet sich aus eingestanzten Markings ab, die SEHR weitgehend denen der Ur-Version entsprechen, selbst auf der Patronenkammer:

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    Position des F wie man sieht auf der rechten Seite des Griffstücks, diese Position ist halbwegs ok, da sich hier ohnehin schon der Hersteller mit einem "MFG Tanaka Works ASGK" verewigt hat, Ausführung des F wie für vor einigen Jahren noch üblich (auf jeden Fall vor 2011, ab dann verwendete Sniper das "No Retreat" Label) leider nur so semi-dezent.


    Die Markings der WE sind ebenfalls eingelassen (gelasert oder gefräst), hier jedoch weiß eingefärbt.

    Sie sind ein bisschen schwierig zu bewerten, da sie zwar einerseits einen gewissen Realismus vermitteln, weil sie natürlich offizielle Browning Markings sind, andererseits aber keinem Realsteel irgendeiner HiPower Version entsprechen, sondern nur für die Airsoft kreiert wurden.

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    Das F ist natürlich so gar nicht dezent richtig fies weiß aufgelasert, dafür ist die Positon gut gewählt.

    Wie schon beschrieben ist direkt beim F keine Importeursangabe erforderlich, weil Browning der Importeur ist und ja schon auf der Seite des Schlittens steht.



    Ein bisschen Zerlegung


    Fangen wir an mit den Magazinen.

    Die beiden Magazine sind weitgehend baugleich und auch untereinander austauschbar.

    Es handelt sich um Double-Stack-Magazine mit einer Kapazität von 20 BBs.


    Passend zur jeweiligen GBB ist das Tanaka Magazin etwas gräulicher, das WE Magazin eher richtig schwarz.

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    Im oberen Bereich gehen die beiden Hersteller dann aber doch getrennte Wege. Abgesehen von der generellen Konstruktion, unterscheiden sich die Auslassventile und die drumherum liegende Mechanik.


    Die Technik bei Tanakas Magazin wurde in den 90ern und wohl auch noch frühen 2000ern gerne verwendet, ein Schieber bewegt sich vor das Ventil und hält es gedrückt, wenn man es reindrückt.

    Sinn und Zweck dieses Systems ist mir ehrlichgesagt nicht wirklich klar... Auch Gee aus dem GGE, der sich wirklich verdammt gut mit GBBs auskennt, wird daraus nicht ganz schlau.


    Offensichtlich ging es WE da nicht anders, sie haben diese Mechanik schlicht und einfach weggelassen :)

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    Die Halteplatte, welche das Auslassgummistück hält, ist beim WE Magazin besser konstruiert, der Gummi wird besser festgehalten.

    Beim Tanaka Magazin kann es unter bestimmten Voraussetzungen schonmal passieren, dass sich das Gummistück durch den Gasdruck komplett raushebt. Das ist auch kein Einzelmangel an einem Magazin, ich habe 2 dieser Tanaka-Mags hier und beide haben das Problem.



    Zerlegehebel raus, Schlitten abziehen, weiter geht's:

    Die beiden Griffstücke und die darin befindliche Mechanik sind in der vorderen Hälfte fast komplett identlich.

    Die Hammer- und Abzugsmechanik wiederum unterscheidet sich recht deutlich.


    Auffallend und auf dem Foto gut erkennbar ist die präzisere und sauberere Fertigung der Tanaka. Auch wenn das Gun Lube auf der WE den Eindruck noch etwas verfälscht, der Unterschied in der Bauqualität ist definitiv vorhanden.

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    Schlitten, Outer Barrel und Recoil Spring + Guide sind dann wieder fast vollständig identisch.

    Auch hier fällt beim Schlitten und bei genauerem Hinsehen auf, dass der WE – Schlitten einfach etwas "grober" gefertigt ist, nicht wirklich schlimm, aber man bemerkt es doch.


    Der Outer Barrel hingegen ist auch bei der WE sehr schön gefertigt und macht einen hochwertigen Eindruck.

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    Da bei der WE aufgrund der Metallkonstruktion mehr Masse bewegt werden muss und sie ja auch stärkere Gase verträgt, hat sie eine längere / härtere Recoil Spring verpasst bekommen (siehe Foto oben).

    Das hat zum Ergebnis, dass trotz der ansonsten sehr ähnlichen Konstruktion und den gleich langen Recoil Spring Guides ebendieser bei der Tanaka besser sitzt und in Position bleibt, als bei der WE:

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    Interessant wird es dann noch beim Gewicht des Schlittens. Auf dem Vergleichsfoto auf der Waage war ja ersichtlich, dass die WE ca. 200g schwerer ist, als die Tanaka.

    Beim Wiegen der beiden Schlitten mit Internals fällt auf, dass sich der Unterschied hier nur auf ca. 40g beläuft, das heißt, von den 200g Unterschied kommen 160g durch ein leichteres Griffstück zustande.


    Ebenso legt das natürlich auch die Vermutung nahe, dass die Stärke des Rückstoßes nicht ganz so weit auseinander liegt, da sich das Gewicht der bewegten Masse nicht so stark unterscheidet, wie man vielleicht angenommen hätte.

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    Schießen - sogar mit Video!


    Ein bisschen muss ja doch schon mit der Zeit gehen ^^ - wer also Interesse hat, kann sich hier ein kurzes Video runterladen, in dem beide GBBs kurz geschossen werden :) Klick für Download (knappe 20mb)



    So, und da verließen sie ihn :P

    Kein Chrony, kein Reichweitentest etc. wäre dann eigentlich noch gekommen, ist jetzt aber nimmer... Hoffe, es hat trotzdem ein wenig unterhalten.


    Danke fürs Freischalten Savior !

    Da ich leider über keine brauchbare Videoausrüstung verfüge und auch keine Erfahrung mit sowas habe, wird das nu einfach mal wieder ein ganz stinknormaler "Text und Bilder"-Post :D

    Es hätte noch etwas länger werden sollen, auch mit Schusstest etc., das Ganze habe ich aber Ende Juli letzten Jahres geschrieben, im August kam dann die Sache mit Ralph.

    Bin im Folgenden nicht mehr dazu gekommen, die WE ist inzwischen auch nicht mehr da, kann es also auch nicht mehr nachholen.


    Moderne Video-Reviews sind natürlich super, insbesondere BB2Ks (macht einfach Spaß!) und Reapers (großen Respekt dafür, dass du alles bis auf die letzte Schraube zerlegst und gleich auch Verbesserungen vorschlägst!), habe aber auch das Gefühl, dass sich "kleine Lichter" dann weniger trauen, einfach mal ein paar Kurzreviews oder schlichte Fotos zu posten, weil man das Gefühl bekommt, dass es sich für den geringeren Informationsgehalt ja kaum noch lohnt. Ich weiß, dass es mir so geht, man fühlt sich fast schon verpflichtet, alles zu zerlegen, wenn man ein Review machen will ^^


    Darum hier also ein gänzlich sinnloser Kurzvergleich zwischen einer japanischen GBB und ihrem taiwanesischem Klon mit ein wenig Realsteel-Info, keine Komplettzerlegung, keine exakten Schussdaten, einfach nur zum Spaß, weil ich beide Versionen gerade da hatte ;)

    Wird wohl nicht viele interessieren, aber hey, Content!

    Quasi Content um des Contents Willen! :D



    Tanaka Browning HiPower Military Version und Browning HiPower Capitan (Hersteller WE)


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    Realsteel:


    Die echte Browning HiPower hat eine durchaus interessante Historie mit fast schon tragischen Komponenten.


    John Moses Browning, seines Zeichens einer der einflussreichsten und brilliantesten Schusswaffenkonstrukteure aller Zeiten (128 Patente, Vater des M1911, M1919, B.A.R., Auto5 etc.), arbeitete Ende des 19. Jahrhunderts für Winchester.

    (Bilder verlinkt von Wikipedia)


    Für seine Erfindungen erhielt er jeweils eine einmalige Prämie, den Reibach machte Winchester dann über viele Jahre hinweg mit den entsprechenden Waffen. Das passte Browning aus nachvollziehbaren Gründen nicht und er bestand bei einer neuen Erfindung – einer halbautomatischen Schrotflinte namens Auto5, das war nebenbei bemerkt bereits 1898 (!) - auf einer Beteiligung am Gewinn jedes einzelnen verkauften Exemplars.


    DAS wiederum passte Winchester nicht, sie lehnten ab.

    Im Nachhinein betrachtet wohl keine gute Idee, denn ein anderer Hersteller, dem Browning das Design der Auto5 anbot, willigte ein: Fabrique Nationale Herstal aus Belgien, mit denen Browning in den folgenden Jahrzehnten ein überaus erfolgreiches Geschäftsverhältnis einging.


    FN gab den von Browning erfundenen Waffen vor der eigentlichen Modellbezeichnung grundsätzlich den Titel "Browning" (also z.B. Browning Automatic Rifle, Browning Auto5, Browning M2, Browning HiPower etc.)

    Die Wahrscheinlichkeit, dass Browning maßgeblich für den immensen Erfolg von FN Herstal verantwortlich war, ist nicht von der Hand zu weisen, auf seine Designs gingen die größten Erfolge der Firma im frühen bis mittleren 20. Jahrhundert zurück.


    Bis heute gehört Browning zu FN, läuft aber inzwischen als eigenständige Tochterfirma und baut hauptsächlich Jagdwaffen (schon am Logo ersichtlich ;))


    John Moses Browning hielt FN buchstäblich bis zu seinem Tod die Treue, er starb am 26.11.1926 an Herzversagen, während er in der Waffenwerkstatt seine Sohnes Val A. Browning für FN an einer neuen 9mm Pistole arbeitete.

    Das Design wurde zuende geplant und führte 1935 zur HiPower, die in Erinnerung an ihren Erfinder den


    Damit war die Tragik jedoch noch nicht an ihrem Ende angelangt: 1940 besetzten deutsche Truppen Belgien und eroberten die Fabrik in Herstal.

    Die HiPower wurde dann in den Werksthallen von FN in den folgenden Jahren für die Wehrmacht weiterproduziert und lief unter der Bezeichnung Pistole 640(b) (das "b" steht für belgisch).


    Als FN Ende der 30er klar wurde, dass Belgien in deutsche Hände fallen würde, schickten sie die Blaupausen der Browning HiPower kurz vor der Eroberung nach Großbritannien, von dort wurden sie weitergeleitet an den Waffenproduzenten John Inglis and Company in Toronto, Kanada.

    Sie ging dort allerdings erst 1944 in Produktion und wurde 1945 an alliierte Truppen ausgeliefert, besonders beliebt war sie bei Spezialeinheiten (SAS, OSS) und britischen Fallschirmjägern.


    Man findet somit heute noch diverse Exemplare aus dem 2. Weltkrieg, die meisten davon aus deutscher / FN Produktion, die alliierten Versionen sind aufgrund des späten Produktionsbeginns seltener.

    Auch wenn die HiPower bei weitem nicht den Ruhm Brownings berühmtester Erfindung, dem 1911er, erlangte, weltweiter Erfolg war auch ihr vergönnt.


    Die HiPower wurde in über 50 Ländern zur Standardpistole des Militärs, in vielen Ländern begann man erst in den 90ern damit, die Pistole durch eine modernere zu ersetzen.

    Sehr beachtlich für eine Pistole, die in den 20er Jahren entworfen wurde!



    Die Airsoftversionen:


    Trotz des großen Erfolgs der Pistole wurde und wird sie in der Airsoftwelt leider ziemlich stiefmütterlich behandelt.

    Es gab zwar diverse HiPower – Airsofts, in die "Neuzeit" hat sie es aber gerade mal mit Modellen von 2 Herstellern geschafft, und der eine hat vom anderen kopiert :P : Tanaka (Original) und WE (Kopie).


    Die erste HiPower GBB (wenn man das denn so nennen will) kam von Marui bereits 1987, da steckten GBBs noch nicht mal in den Kinderschuhen, diese Technik war quasi noch im Embryostadium.

    Dementsprechend krude waren Maruis erste Gehversuche mit dem System:

    https://www.youtube.com/watch?v=XQdVp8W-pw8

    Hier soll wohlgemerkt nicht Maruis Leistung geschmälert werden, zu der Zeit war die Idee, Flongas für Schlittenbewegung zu verwenden revolutionär! Nur die Umsetzung war bescheiden ;)

    (wer sich näher hierfür interessiert, darauf gehe ich ausschweifend in meiner "Airsoft Geschichtsstunde" ein :))


    Die erste ernstzunehmende HiPower GBB war die Browning HiPower von JAC im Jahre 1992.

    Anfang der 90er steckten GBBs noch in den Kinderschuhen und Tanio Koba (quasi der John Moses Browning der Airsoftwelt :D) entwarf für JAC eine extrem hochwertige Pistole mit seinem für damalige Verhältnisse genialen GBB-System, das er für MGC erfunden hatte.

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    Gab von JAC auch noch eine ziemlich seltsam aussehende HiPower "Target" mit Kompensator:

    jachipowertarget02dcj55.jpg


    JAC ging 1994 unter, zudem hatte bereits seit 1993 ein anderes System den Markt erobert: Western Arms' Magna Blowback brachte noch mehr Realismus in die damaligen Airsoft-GBBs, besserer Blowback, offenes Patronenauswurffenster, die Magnas entsprachen schon sehr weitgehend dem, was wir heute an GBBs kennen.

    Die JAC HiPower wurde somit auch nicht wieder neu aufgelegt.


    Stattdessen nahm sich Tanaka der Pistole an.

    Tanaka hatte schon früh von Western Arms die Lizenz erhalten, das Magna Blowback System in eigenen Airsoftwaffen zu verbauen und so brachte Tanaka 1998 ihre eigene Browning HiPower auf den Markt.


    Als Vorbild nahmen sie hier offensichtlich die FN Version von vor 1940, also die "Urversion" der HiPower ab 1935.

    tanakahipower01qrklt.jpg


    Meine Tanaka HiPower wird wohl eher nicht Baujahr 1998 sein, sondern aus neuerer Produktion, an der Bauweise wird sich aber kaum viel geändert haben. Und es steht immer noch "Under License of WA Magna Blowback" auf der Packung (allerdings nicht mehr auf der GBB selbst, dort stand es bei früheren Modellen ebenfalls).


    Bereits im selben Jahr kam ein Clone der Tanaka auf den Markt, damals gebaut von Sun Project (kennt heute wohl kaum noch jemand), verbessert mit einem fixen Hopup (die Tanaka hatte gar keins).

    Auch Sun Project ist inzwischen von der Bildfläche verschwunden, ebenso sieht man ihre Airsoftwaffen heute unverdienterweise praktisch gar nicht mehr.


    Bekanntermaßen begann WE so ca. Mitte der 2000er damit, alles zu klonen, was nicht bei 3 auf den Bäumen war, insbesondere natürlich weiter verbreitete Modelle und Systeme, insbesondere von Marui.

    So war dann auch erst 2011 die Tanaka HiPower an der Reihe und WE brachte eine Vollmetall-Version davon auf den Markt.


    Die hier betrachtete Taiwan-HiPower ist aber keine ganz normale WE, es handelt sich um eine Lizenzfertigung, für die Browning ihren Namen hergaben.

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    Browning ist interessanterweise auch der Importeur dieser GBB (so gelistet in der PTB-Liste), wie bei vielen H&K oder Walther GBBs sind hier also Importeur und "Hersteller" ein und das Gleiche.

    Ich finde das Ding ja zugegebenermaßen ganz, ganz, ganz furchtbar - es sieht wirklich übelst nach Plastik aus und diverse Details sind irgendwie nicht richtig, an manchen Stellen scheinen auch die Proportionen nicht 100%ig zu stimmen, dazu die grauenvollen Markings...


    Ich hab beim besten Willen nichts gegen Kunststoffwaffen, im Gegenteil: ich bin bekennender Fanboy von Marui, Maruzen, Tanaka und WA Pistolen, weil sie optisch, in Sachen Oberflächenfinish, Markings und natürlich bei der Bauqualität, Zusammenspiel, Effizienz etc. viele Metall-GBBs in den Schatten stellen.

    Aber ein M82 mit 3,1kg ist pure Blasphemie, da fällt mir nur die Phrase "Kill it with fire before it lays eggs!" ein :neinnein:


    Stelle mir das vor wie einen Larp-Bidenhänder aus Schaumstoff... ^^

    Naja, wenn es ein Shoei G43 nach DE geschafft hat, warum auch nicht solche Exoten?

    Öh ja, keine Ahnung, das wollte ich mit meinem Post auch zum Ausdruck bringen: Solche Exoten kommen halt faktisch nicht hier her, zumindest hab ich hier noch nie bei irgendeinem Shop eine WA Movie Gun gesehen :krank:


    Shoeis haben generell schon eine längere Historie von "nach Deutschland geholt werden", es gab hier ja sogar mal sowas ähnliches wie eine Außenstelle von Shoei.

    Klar, die wenigen Airsofts, die sie bis zum G43 hatten, wurden nicht offiziell hergeholt (nur Einzelimporte), aber jede ihrer Modelguns gab's hier mal offiziell zu kaufen :)

    Ich sag nur Western Arms: Das dürfte die Firma mit den meisten Film-Pistolen-Nachbauten sein, darunter z.B. Leon, Equilibrium, Face Off, Terminator, Underworld, John Wick etc., weiß aber hierzulande kaum jemand, weil sie sehr selten und teuer sind und nicht nach D geholt werden ???

    Die wird Dir aber idR nur mit Sachkundenachweis ausgehändigt.

    Und nichtgewerbsmäßige Waffenherstellung nach §26 WaffG setzt auch Sachkunde vorraus! Oberlehrer

    Öh Sachkundenachweis? War das nicht nur Bedürfnisnachweis? :/


    Die meisten anderen User, mit denen ich Kontakt wg Einzelimporten hatte sind daran gescheitert, dass sie kein Bedürfnis nachweisen konnten.

    Die 3 Ordnungsbeamten, mit denen ich die letzten 15 Jahre zu tun hatten haben das bei Airsofts nicht so eng gesehen, drum hats bei mir immer geklappt.


    Wenn die nach einem Sachkundenachweis hätten fragen müssen, haben die alle ziemlich was falsch gemacht ^^


    @ Domangi: Ah ja, das macht natürlich Sinn mit Conjack (ginge übrigens wahrscheinlich auch über Shop-gun.de)

    Falls du damit meinst, dass du z.B. 3 Pakete mit Teilen bekommst, die hier zusammenbaust und dann zum Beschussamt gehst, ist das so leider nicht ganz legal, da du ab dem Moment des Zusammenbaus bis zum Beschuss eine illegale Waffe besitzt.


    Du musst dir für den Import eine Verbringungserlaubnis beim Ordnungsamt holen, dann kann die gesamte Airsoft (muss dann auch nicht aufgeteilt werden) zu dir gehen und du musst sie innerhalb einer vom Ordnungsamt gesetzten Frist beschießen lassen. Beschussabnahme ans Ordnungsamt, fertig.

    Auf die Art ist es legal und die Zeit, in der du die unge-f-te Waffe besitzt ist durch die Verbringungserlaubnis abgedeckt.


    Falls du damit meinst, dass die Pakete mit den Einzelteilen zum Beschussamt gehen sollen, die das zusammenbauen und beschießen, da vermute ich stark, dass die das ablehnen und sagen "nicht unsere Aufgabe" ;)

    Mal kurz diesen Thread aus der Versenkung holen :D


    Da ich inzwischen auch eine MK11 mein Eigen nenne, diese aber gebraucht ohne Schalldämpfer kam, einfach mal ein Schuss ins Blaue:

    Hat jemand aus der damaligen Zeit, als Sniper die MK11 in non-deluxe angeboten hat (oder natürlich vielleicht auch von einem anderen Shop, der sie auch in beiden Varianten anbietet) eine VFC MK11 mit Schalldämpfer, bei der die Seriennummern nicht zusammenpassen?


    Falls ja, hat der Schalldämpfer rein zufällig die KM20765? ^^

    Dann würde ich den gerne abkaufen und spendiere natürlich einen neuen Schalldämpfer + Aufwandsentschädigung :)

    Quote

    Müssen wir Michael Jackson rumlaufen


    Für ne Sekunde hab ich nicht geschnallt, dass du damit den Mundschutz meinst und ich dachte kurz: wie zur Hölle soll es gegen das Coronavirus helfen, im Moonwalk über die Messe zu laufen? Und wie bescheuert sieht das wohl aus? ^^:krank:

    Sieht nach sehr sauberer Arbeit aus:thumbup:

    Passgenauigkeit zwischen Lower und Upper sind echt beeindruckend, sogar die Farbe passt super zusammen!


    Gebe snr aber definitiv recht, auf so einen schön klassischen Upper mit fixem Carryhandle so hypermoderne Optiken packen ist Blasphemie ^^

    Würde da, wenn es denn schon unbedingt ne Optik sein muss, allenfalls ein ACOG ohne Flattop Adapter und ohne Weaverschiene in den Carryhandle montieren (so fänd ich das z.B. ziemlich geil) - aber letztendlich muss es natürlich dir gefallen! ;)