Die O-Ring Sammlung und 1x1

  • Jeder ist Eingeladen hier mitzumachen um für die meisten Waffen die richtigen O-Ringe zu finden.
    Gesucht werden die O-Ringe von Ein-/Auslassventil und Nozzle.

    Wer was Weis, die Größe wie Folgt angeben:
    Innendurchmesser x Schnurdicke in mm + Härtegrad in Shore und Material


    Abkürzungen sind erlaubt:
    EV = Einlass Ventil
    AV = Auslassventil
    NR = Nozzle Ring


    VFC HK416/7 alle in 70 Grad NBR
    Einlass:
    3x2


    Auslass:
    4x1
    4x1,5
    4,5x1,5
    5x1
    5,5x1
    7,5x1,5
    10x1


    Nozzle:
    15x2
    14x2,5 (alternativ)


    Mein Anfang jetzt, macht mal weiter oder schickt mir was ihr wisst als PN und und ich füge es hier am Anfang ein!
    Danke für eure Mithilfe.
    Gruß euer S.O.G Panther

    Biete euch:
    VFC HK417 Springset aus 140% Recoilfeder + 130% Hammerfeder
    VFC HK416 A5 Laufstabilisator

    Edited 3 times, last by S.O.G Panther ().

  • Danke für den interessanten Thread!
    Sofern euch möglich, bitte auch noch die Härte nach Shore und den Handelsnamen (Material) angeben. Die besten Abmessungen nutzen nix, wenn zu weich oder zu hart oder falsch gewählter Werkstoff, welcher den Ring möglicherweise aufquellen läßt oder gar zerstört (Kälte etc.). Mag anspruchsvoll klingen, aber es ist niemandem geholfen, wenn er sich aufwendig Ringe besorgt und die nach kürzester Zeit wieder den Geist aufgeben.
    Zur Verdeutlichung der Problematik: Das kleine O-Ring 1x1, eben gefunden. Bringt das kompakt auf den Punkt.

  • Bulldoxx,


    Da hast Du wohl Wahr!


    Es gibt unzählige Möglichkeiten und Materialien um O-Ringe her zu stellen. Aus werkstofflicher Sicht hier nur ein kleine Exkurs meiner Seits, zur Abgrenzung:


    Der klassische O-Ring besteht entweder aus Nitril (NBR) oder EPDM.
    das sind die beiden Gegenpole, welche handelsüblich sind.


    EPDM wird häufig im Wasserkontakt eingesetzt, also kannst Du davon ausgehen Dichtungen aus Sets aus dem Baumarkt bestehen häufig aus EPDM.
    Nachteil ist, wir schmieren nicht mit Wasser, sondern mit Mineralöl basierten Schmiermittlen. Ausgenommen Kunststoff Kunststoff Paarungen oder K`stoff Metall Paarungen hier wird gerne Silikonöl verwendet.


    EPDM kann keine Mineralölprodukte vertragen, Quillt, wird weich reisst schneller. Scheidet also für Airsoft aus.
    NBR hingegen ist Mineralöl beständig, hat aber je nach Rezeptur hier und da ein Problem mit der Kälte. Liegt nicht am Werkstoff, sondern auch an der Mischung, welche dramatisch unterschiedlich sein kann. Liegt am Hersteller, also nicht an uns, und nicht beeinflussbar, da wir bei unseren Mengen sehen müssen, das wir überhaupt welche bekommen. Bisher habe ich persönlich noch keine Probleme mit NBR Dichtungen in Airsofts gehabt.


    Hochwertige Dichtungen sind ja auch gerne aus Silikon, oft auch nicht mehr schwarz, da man die Hochwertigkeit ja gleich erkennen möchte. Die sind soweit ja ganz OK, solange sie KEIN SILIKONÖL abbekommen. Also denkbar ungeeignet als Dichtung fürs Nozzle oder die Auslass Einlass Ventile am Magazin, wegen dem Silikonanteil vieler GBB Treibgase.


    Viton (FKM Fluorkautschuk) ist eine noch höherwertige Alternative, gut chemisch stabil, seht teuer und besonders im Hochtemperaturbereich ( Dauernd 180°C zum Beispiel) zu empfehlen. fürs airsoften aber preislich übers Ziel hinaus.


    Von der Härte liegen O-ringe im nutzbaren / erhältlichen Bereich üblich um ca. 60 Shore A damit kommt man in den meissten Applikationen klar.


    Also in der Regel reicht der NBR O-Ring. kritisch schon mal bei Tieftemperatur Ereignissen wie das Befüllventil, da passiert es ja schon mal das die Dichtungen vereisen, das Mag dann am Ventil spontan alles wieder abbläst. nach ein paar Minuten wenn das NBR wieder aufgetaut ist, ist oft wieder alles gut.


    Kritischer Punkt hier in Europa, Deutschland ist die Verwendung von Propan Gas in den Magazinen. in Asien werden ja gerne fluorierte Kohlenwasserstoffe verwendet, da sind EPDM Dichtungen recht tauglich, Blos bei der Verwendung von Propan, Löst dies in flüssiger Form im Mag das Weichmacher Öl heraus und ersetzt es so lange das Magazin mit flüssigem Propan gefüllt ist. ist das Magazin drucklos, verschwindet auch der "Propan Weichmacher" aus dem Gummi. die Folge ist dann Schrumpf und Verhärtung des Gummis mit folgender Undichtigkeit. Auch NBR Mischungen mit nicht extraktionsbeständigen Weichmachern leiden unter diesem Effekt, leider.


    So nur als kurzer Extrakt!


    VG


    moppel