"Used look" und Paint job

  • Hallo Gas Gun Gemeinde,


    Hier könnt ihr eure Gas Guns mit "used look" und Paint job reinstellen.
    Wäre nett wenn ich noch Infos darüber geben könntet welche Materialien/Werkzeuge
    ihr benutzt habt. Um den Leuten die sich nicht ganz sicher sind wie und womit sie
    einen "used look" machen können zu helfen ;)


    Ich mach dann mal mit meiner Inokatsu M16A4,ganz Klassisch mit Carry handel, den anfang...





    Benutz habe ich:
    -50 Schleifpapier zum grob vorschleifen. (An den haupt abnutzungs Punkten)
    -200 Schleifpapier zum "smooth" schleifen. (Über all wo es Berührungs punkte mit Handschuhen,Weste und Boden gibt)
    -Eine 1000 Watt starke Parket Schleifmaschine um bis auf das blange Alu runter zu kommen (Diese Beschichtung ist echt Krass :staun: )Für die Punkte die nach dem ersten Game schon starke abnutzungs erscheinungen haben (Sehr oft Kanten).
    -Revell Modellbau Lack für die etwas Farbe. Mit dem Finger an einigen stellen dünn verstrichen um die Waffe bei bedarf dreckig aus sehen zu lassen.
    -Farbpikmente aus dem Modellbau um Gegenstände zu altern. Mit einem kleinen Pinsel an bestimmte Punkte getupft bzw am Stock mit nem Großen Maler Pinsel. (Zum "altern" der Waffe)


    Manche werden sich Fragen wie man einer Inokatsu sowas antun kann (1000 Watt Schleifmaschine ;) ). Ich Finde die Waffe sieht so nochmal um einiges Realistischer aus (Meine meinug :) ).
    Freu mich über eure Bilder.


    Gruß,
    Max

  • @ Der Toaster: Ich muss sagen dass dein M16 für mich mehr verkratzt als used aussieht. Vielleicht hättest du einfach den Zahn der Zeit ein Wenig nagen lassen sollen. Bei meinem WE G39c sind zum Beispiel schon erste Abnutzungsspuren am Fire selector zu sehen, weil ich so gern damit rumspiele (ohne dabei zu schießen).

  • Ich muss sagen dass dein M16 für mich mehr verkratzt als used aussieht.


    Nun, genau das passiert aber bei unsachgemäßer Nutzung, also auch beim Militär. Eine reine Schiessstandwaffe wird nur Fireselektor usedlook bekommen, wenn die Waffe aber fällt, geworfen wird oder am Sling baumelt kommt es zu solchen Schäden.


    Ich finds ok, aber bei meinen AR15ern erzählen die Kratzer echte Geschichten^^

  • Nun, genau das passiert aber bei unsachgemäßer Nutzung, also auch beim Militär. Eine reine Schiessstandwaffe wird nur Fireselektor usedlook bekommen, wenn die Waffe aber fällt, geworfen wird oder am Sling baumelt kommt es zu solchen Schäden.


    Ich finds ok, aber bei meinen AR15ern erzählen die Kratzer echte Geschichten^^


    Genau das wollte ich damit "Simulieren"...
    ...jahre lang ihm Dienst mit Leuten die die Waffe nicht wirklich gut behandeln können bzw wollen ;)

  • kann die bilder nicht anschauen :(


    Aber laut deiner "anleitung" hast du dir da wirklich mühe gegeben (farben, pinsel, schleifpapier) - bin schon auf die pics gespannt!

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  • Heute gehts! also ich finde das ergebniss hübsch - wäre halt wirklich interessant, dass ganze in echt zu sehen! unter tageslicht und dergl. denk mir aber, dass man an mit der aufgabe wächst.
    die geschichte mit dem schleifpapier ist eine geschichte voller missverständnisse...ich schweife ab *;)....nein aber jetzt im ernst - da gibts wirklich einen schmalen grad zwischen gut aussehen und to much! ich persönlich würde die ganzen harten stellen noch mal mit nem 800 er ausfaden - dann schauts ned ganz so "wild" aus ;)

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  • Mit nem 800 er arbeite ich auch gerade an meiner G17.
    Jedoch passiert bei ner Ino mit 800 er einfach nix du siehst einfach kein
    Unterschied zu vorher weil die Beschichtung von Inokatsu einfach 1A robust ist :thumbup:


    Bei Ino gibt es nur Starke oder keine Kratzer hab ich das gefühl. Das ist echt nicht einfach.
    Deswegen habe ich noch mal ein bisschen mit Farbe nachgeholfen um es "Abzurunden".


    Gruß,
    Max

  • Dann versuchs doch mit nem Rostradierer! Das Teil gibts auch als in stiftform und mann kann damit feinfühliger umgehen als mit nem Dremel oder Schleifpapier.


    Ich habe mich mit sonem Teil sehr dezent in meinem Ausbildungsbetrieb verewigt... sieht heute noch super aus, habe ich gehört... :D

  • Ich stehe dem Thema UsedLook eigentlich sehr gespalten gegenüber...


    Einen guten Paintjob sollte man mit etwas Übung hin bekommen aber ein ordentlicher UsedLook ist da schon was anderes.


    Zugegeben so eine M4/M16 so niegelnagelneu geht auch nicht wirklich :D aber der reihe nach...


    Meinen ersten Paintjob wagte ich an meiner WE M4 CQB-R. Es kam mir dabei sehr entgegen das die RS Pendants auch "nur" den Lower gepaintet hatten.
    Ich habe dabei Krylon Khaki benutzt da die Farben sehr gut sind, nicht glänzen und sich auch recht schnell abnutzen was die ganze Geschichte noch etwas authentischer macht...






    Unterm Strich muss ich sagen das ich die Waffe "einfach" nur benutzt habe. Das Ergebniss ist eben nicht zu übersehen. Used, used, used...




    Mein jüngster UsedLook geht in Richtung der WE M16A1.
    Schon beim auspacken war mir klar das das tiefschwarze Gewehr so nicht bleiben kann. Da die Waffe für mich keine rein Spielwaffe ist dauert es natürlich entsprechend lange bis sich da sichtbare Verschleißerscheinungen bemerkbar machen.


    Wie also was von der eloxierten Schicht abtragen ohne das es zu künstlich aussieht ? Vor allem nach welchem Schema bearbeite ich die Waffe ??
    Schliesslich habe ich mir überlegt garnicht geziehlt nach einem Schema zu verfahren sondern die Waffe einfach zu putzen. :D
    Benutzt habe ich Stahlwolle SUPERFEIN !
    Ich habe also dick alte Zeitung ausgelegt und die Waffe eben mit dieser Stahlwolle abgerieben / geputzt...
    Da die M16 scheinbar nicht all zu dick eloxiert ist ergaben sich gerade an den Kanten recht schnell Abnutzungsspuren.
    Auch die Flächen bekamen so etwas mehr UsedLook und der Glanz der die Waffe so spielzeugmäßig aussehen lässt ist verschwunden.
    ABER. Das war eine Höllen- Sauerei... Die Stahlwohlle hat sich quasi aufgelöst und ist zu kleinen feinen Metallspänen geworden die sich in alle Ritzen festgesetzt haben.
    Das spätere wirkliche Reinigen war schon eine menge Arbeit aber ich denke es hat sich gelohnt...Rausgekommen ist dabei ein feiner aber nicht zu aufdringlicher UsedLook wie ich finde...






    Ich möchte aber auch über ein Projekt berichten das nicht so geworden ist wie ich es mir gedacht habe.
    Ich würde nicht sagen das die Waffe jetzt reif für den Schrott ist aber ich habe es mir doch anders vorgestellt... :D
    Es geht dabei um eine WE 1911 A1.
    Die Waffe ist scheinbar "nur" lackiert was die Sache nicht gerade einfacher macht.
    Vorbild für die Stellen an denen abgetragen werden sollte war dieses Objekt hier.



    Ich hatte die WE mit 1000er Nass-Schleifpapier bearbeitet...
    Wie man sieht sind die Übergänge nicht schön da man die Oberfläche nicht so fein schleifen kann wie bei einer eloxierten Waffe.


    Seht selbst... :chinese:







    ...man kann halt nicht immer gewinnen... :D


    Als Fazit muss ich für mich feststellen das Painten nicht das große Problem darstellt aber eine neue Waffe einem UsedLook zu unterziehen will reiflich überlegt sein.
    Es kann auch in die Hose gehen.

  • Einmal komplett runter mit dem Lack, schleifen, polieren, fein schleifen, neuer Lack drauf, nutzen und schleifen, dann sieht es so aus :thumbsup:

    Ich denke, der Trick beim Used Look ist es einfach, die Waffe wirklich einer Menge Strapazen auszusetzen, wie hier. Zufall sieht eben immer aus wie Zufall und so solls sein :!: