Glock-Modelle optimieren

  • Herauskopiert aus: WE G17 Gen III wacklig, klappert Elchi


    Edit: Werde ich die Tage noch anpassen und ergänzen :thumbup: ...rasgas


    @ Darksys


    Nette Idee mit den Gummipuffern aber die Outerbrüche bei einigen WE Glocks rühren sicher nicht vom Kontakt zwischen HopUp Unit und Outerbarrel her ;) Die Innerbarreleinheit muß sich im Outer leichtgängig vor und zurück bewegen lassen damit der Repetiervorgang sauber läuft, da darf nichts klemmen :!:
    Beim Bildermachen fiel mir auf daß beim WE Outerbarrel neben der Bohrung für den Outer auch das Pufferelement dahinter die Kratzer im Outer verursacht! Wäre halb so wild und nicht so unschön würde WE mal davon abrücken Outerbarrel zu lackieren anstatt diese zu eloxieren oder sonstwie zu beschichten :pfeif:


    Zum Vergleich hab ich auch mal Bilder der Stark Arms S17 mit ähnlichem Problem und einem PGC Tauschslide für KWA/KSC gemacht, wie ich schon sagte ein herstellerübergreifendes Problem!


    :we: G17 Gen4 Outer und Slide:


    Die Kratzer, verursacht durch das blaue Pufferelement, auf der Unterseite des Outer.



    Die Kratzer an der Seite verursacht durch die scharfen Kanten der Bohrung im Slide innen.



    Die durchs entgraten blanken Stellen wo der Outer seitlich und oben kratzt! Das Pufferelement läßt sich leider schlecht anfasen da das Material an der Stelle zu dünn ist :thumbdown:



    Die mit den Pfeilen markierten Stellen sind für mich die elementaren bei jedem Slide :!: Ich repetiere jede neue Waffe ein paar mal von Hand, zerleg sie dann und schau wo der Outer hängt, hakelt oder nicht sauber läuft und Spuren hinterläßt ;)
    Gerade bei den Glocks ist die untere Kante am Patronenauswurffenster scharf und kratzt über den Outer, beim ein oder anderen Modell hakelt es auch beim durchladen, also anfasen und polieren :thumbup: Genauso die zweite Kante und die Strecke danach! Sieht man hier gut wo und wie weit der Slide über den Outer läuft, eigentlich war da alles blankpoliert, ist jetzt vom Lackabrieb schon wieder schwarz und grau!


    Stark Arms S17:


    Der im Vergleich zur WE eloxierte Outer der S17 mit den leichten Kratzern auf der Unterseite und seitlich.




    Im Bereich des "Patronenlagers" sind die Abschabungen beim S17 Outer sehr gering :thumbup: Stark Arms hat auch dem Outer schon eine leichte Schräge im vorderen Teil verpaßt damit dieser leichter unter den Slide gleitet.



    Bei der S17 reicht leichtes anfasen und schleifen:



    Die Unterseite der Bohrung muß aber ziemlich angefast werden, da schleift der Outer sonst ordentlich ;) Mit dem grünen Pfeil markiert eine der Stellen wo das Alu etwas rausschimmert, bei den Stark Arms/VFC Pistolen ist die Eloxierung/Beschichtung der Slides etwas dünn.




    Im Vergleich dazu der PGC Tauschslide inkl. Aluouter, hier mußte auch ganz schön geschliffen und poliert werden bis es sauber lief.



    Beim PGC Outer mußte ich innen erst mal die komplette Eloxierung runterschleifen damit HopUp und Inner überhaupt ohne klemmen paßten und frei beweglich sind.



    Grüße rasgas

    „Die billigste Art des Stolzes ist hingegen der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte.“ (Arthur Schopenhauer, 1788–1860)


    In Memoriam Bulldoxx ......gone but not forgotten

    Edited 2 times, last by rasgas ().

  • Ich habe mich gestern Abend auch noch hingesetzt und alle scharfen Kanten gebrochen am Schlitten, poliert, dünn eingefettet. Was soll ich sagen? Das Baby geht so butterweich. Danke für das tolle TuT.

  • Noch eine Anmerkung zu dem PGC Slide Kit für KWA /KSC Glock


    rasgas schrieb ja oben er hat die Beschichtung im Outerbarrel abgeschliffen damit die Feedramp/Inner und Hopup frei im Outer sitzt.
    Bei mir hat es völlig ausgereicht die Feed Ramp der KWA (G17 aus Plastik, G19 aus Metall) etwas dünner und glatt zu schleifen.
    Der PGC Outer ist dort enger gebaut weshalb die Feed Ramp und somit die ganze Innerbarre/lHopup Einheit klemmt


    Danach läuft sie völlig frei im PGC Outer ohne das man den Lauf bearbeiten muss :)


    Kann natürlich immer mal anders sein bei den Toleranzen, aber damit würde ich auf jeden Fall erstmal anfangen.



    LG

  • Die Bearbeitung des Schlittens -wie von rasgas treffend beschrieben- ist meines Erachtens nach nur die halbe Verbesserung. Der Outer sollte (sofern er nicht bereits eloxiert ist -Prime, PGS-) vom minderwertigen Lack befreit werden und Alu = eloxiert, Stahl = brüniert werden. Der Eigenbau einer Eloxierungsvorrichtung (fast jede Farbe ist möglich) kann von mir als JPEG zur Verfügung gestellt werden (PM). Die Brünierung von Stahl (RA-Tech) wird im Netz vom Hersteller von Brünierung (Birchwood) ausreichend beschrieben.
    Danach sind auch die Schrammen am Outer Geschichte.

  • .......551 Tage liegt der letzte Post zurück also höchste Zeit Leichenschändung zu begehen und die längst überfällige Fortsetzung zu schreiben ;)


    Glockoptimierung Part II - Hammerunit, Blowbackunit des TokyoMarui/WE Systems anpassen


    Während beim KSC/KWA Glock System meistens die oben beschriebene Optimierung des Slides reicht für einen reibungslosen Repetiervorgang ist beim TM/WE System bauartbedingt etwas mehr Feinschliff notwendig........


    Zieht man bei einer TM/WE Glock den Schlitten zum Durchladen nach hinten und läßt diesen langsam und gebremst wieder nach vorne gleiten wird er meistens auf dem letzten Zentimeter vor dem "Verriegeln" ziemlich hakeln und ruckeln oder ganz stehen bleiben und benötigt dann noch einen kleinen Schubs :( Hammerbrüche kommen auch gerne mal vor...unschön aber das ist dem Konstruktions/Funktionsprinzip des TM/WE Glocksystem geschuldet wo der Hammer durch die Hinterkante der Blowbackunit(BBU) gespannt wird! .......läßt sich aber um einiges verbessern bzw. fast ganz abstellen :thumbup:


    Benötigt wird dafür nur etwas 400-1000er Schleifpapier................


    Auf den Bildern ist ein aktueller Ace1Arms Agency Slide und ein standard WE Slide zu sehen, der Ace1Arms Slide dient als positives Vergleichsbeispiel:



    Ein besonders wichtiger Teil ist die Hinterkante der BBU da diese den Hammer beim Rücklauf spannt! Bei WE ist diese Kante normal rechtwinklig und hart, führt erst zu Abrieb am Hammer und dann aber gerne auch mal zum Bruch des selben :!: ...also anfasen und polie
    ren wie das bei der A1A BBU bereits ab Werk der Fall ist, vorbildlich :thumbup:



    Ebenfalls wichtige Punkte, die Laufflächen der BBU polieren wo diese über Internals wie Triggerbar und Disconnector/Knocker Lock laufen (mit den roten Pfeilen markiert)...bei der A1A BBU kaum notwendig da nur leichter Lackabrieb sichtbar ist! Ganz besonders wichtig ist dabei die rechte Fläche....



    Diese Nase (bei WE wesentlich höher) läuft beim Repetiervorgang über das Hammergehäuse, streift über den Hammer und dessen Rolle und drückt diesen dabei in seine Spannrast.....



    ...und ist bei WE sowie maßlich identischen BBUs eine der Hauptursachen für den hakeligen Schlittenrücklauf :!: Also auch hier gut polieren (auch die Kontaktstellen am Hammergehäuse):



    ..an der mit dem Pfeil markierten Stelle sieht man schön wie die BBU sogar diesen Teil des Hammers streift Lupe Der waagrechte Strich markiert die Stelle wo die BBU auf den Hammer trifft, ein Konstruktionsfehler im WE/TM Glock System, ideal wäre ein Auftreffen direkt auf der Hammerrolle! .....diese ist in der standard Ausfühung sehr wackelig und klemmt mehr als sie rollt :whistling:


    Abhilfe schafft da dieses kleine Teil für nur 7$:




    Durch die kugelgelagerte Rolle läuft das ganze schon wieder ein Stück flüssiger :) ...auch noch wichtig, der Disconnector und die Spitze der Triggerbar da diese ja direkt auf der BBU laufen, auch hier bei Bedarf entgraten und polieren!


    Für ein wesentlich verbessertes Abzugsverhalten/gefühl empfehle ich noch den Austausch der weichen standard Triggerbar gegen eine TIN coated von GunsModify oder die UAC stainless match grade plus 150/200% Triggerbarspring :good:


    Auch wenn durch diese Optimierungsarbeiten ein Hammerbruch vermieden bzw. verzögert werden kann empfehle ich Euch ein kpl. NewAge Steel Hammer Set zu verbauen damit ist jeglicher Hammerbruch ausgeschloßen und der gerne mal brechende Firingpin wird auch gleich mitgetauscht ;)


    .....viel Spaß beim Optimieren!


    Grüße rasgas


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  • Für ein wesentlich verbessertes Abzugsverhalten/gefühl empfehle ich noch den Austausch der weichen standard Triggerbar gegen eine TIN coated von GunsModify oder die UAC stainless match grade plus 150/200% Triggerbarspring :good:


    Erstmal Danke für die "Reaktivierung" :D


    Kann man mit dem Zitierten Update auch dem Knarzigen Abzug Herr werden? Habe eine :we: Gen.4 und finde das Gefühl beim Abdrücken #zombie2#
    Fühlt sich an als würde man an einem Stück Plastik ziehen das gleich bricht..... :wacko:


    Mfg

  • Preylord


    nichts zu danken :thumbup: Genau das erreichst Du damit, danach ist der Abzug schön knackig :) Die UAC Triggerbar ist noch etwas steifer wie die GunsModify TIN dafür steht der Abzug mit der UAC etwas weiter vor, ich ziehe die GunsModify persönlich vor! Dazu empfehle ich Dir noch den GunsModify SAI Trigger damit läßt sich der Vorzugsweg noch schön einstellen ;)

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  • Nimmst Du die hier http://shop.ehobbyasia.com/sa-…ng-2pcs-for-g-series.html , sind nur 150% Federn, hatte ich mit den Nozzlefedern verwechselt, die gibt es auch als 200% Version :blush:

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  • Kein Thema ;)


    ...das Guarder Federset hab ich zufällig auch da und gerade mal verglichen mit der SA Feder, die Guarder ist gefühlt (hab leider keine Federwaage) einen Tick schwächer dafür aber auch etwas kürzer, dürfte also hinkommen :thumbup:


    Schick mir mal eine pn mit Deiner Adresse, dann schick ich Dir eine Guarder Feder, lohnt ja nicht deswegen extra zu bestellen!

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  • Für Leute die wie ich die UAC Triggerbar in die WE verbauen wollen...


    Nach dem Einbau hatte ich das Problem das sie nicht mehr schoß...der Hammer löste sich nicht mehr :staun:


    Nach einigem hin und her und Fummeleien woran es hing konnte ich das Problem schließlich finden.


    Die Nase an der UAC Trigger Bar die auf die Erhebung am Sear der Hammereinheit zum Auslösen drückt ist etwas
    breiter als beim Original...



    ...deshalb passt sie nicht in die dafür vorhesehene Aussparung Lupe


    Um das Auszugleichen habe ich an der Markierten Stelle etwa 1mm von der Erhebung am Sear abgefräst.
    (Das hat den netten Nebeneffekt das die Stelle auch etwas breiter wird)



    Man könnte natürlich auch die Nase an der Bar abfeilen... :rolleyes:


    Auf jedenfall kann ich jetzt wieder feuern Camper


    Mfg

  • Sorry daß ich so spät antworte :blush: Interessant, hatte bei meiner WE G17 dieses Problem nicht allerdings auch in Kombination mit dem NewAge Steel Hammer/Sear Set ;) ...dazu rate ich in der Kombi mit einer Steeltriggerbar, die WE Gußteile nutzen recht schnell ab bzw. sind ja bekannt für Hammerbrüche usw.!

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  • Kein Ding habs ja hinbekommen ;)


    Naja wenn du eh eine andere Hammereinheit hast wird es deswegen gegangen sein. Was ich so auf Bildern in den Shop sehen
    konnte ist die Erhebung bei fast jedem Sear etwas anderes gestaltet 8|


    Der Austausch dieser Komponenten steht noch auf dem Programm...konnte mich aber noch nicht entscheiden was ich da bestellen soll :gruebel:


    Hatte an dieses Komplettset gedacht aber erstens weiß ich nicht was ich von dieser Kurve am Hammer halten soll,und zweitens steht hier
    nicht explizit ob die Teile nun aus Stahl oder Alu sind....es gibt auch noch ein ähnliches Set der Firma AIP aber die sagt mir nichts :huh:


    UAC muß man ja leider Stückeln,gibt wohl kein Komplettset.


    Mfg