M16A4 2010 von Inokatsu . Erste Eindrücke / Kurzvorstellung


  • So. Jetzt habe ich die Ino M16 schon ein paar Tage zuhause und reichhaltig befingert...


    Der erste Eindruck als ich den Karton so in der Hand habe ist "Wow"... recht schwer für ein Sturmgewehr mit nichts dabei... :D
    Nichts dabei ? Richtig. Die Inokatsu M16 kommt komplett nackt und bis auf 4 Knights Railcover, ohne Zubehör daher. Kein Loadingtool, kein Laufreinigungsstab, nein es ist nichtmal ein Tragegriff, ein Rearsight oder gar ein Magazin dabei. Der Karton hat zwar im Innern eine Aussparung für eines aber es gehört Inokatsu typisch kein Magazin zum Lieferumpfang.



    Das Inokatsu selbst keine Magazine herstellt ist keine Neuigkeit und so muss man auf King Arms, Bomber oder andere zurückgreifen.
    Welches Magazin nun am besten geeignet ist wird sich noch herausstellen und hier im Forum weiter ausdiskutiert werden.
    Ich habe King Arms Magazine und die Funktionieren soweit gut. Einzig der Valve Lock sollte entfernt werden da es da zu Problemen mit dem Boltcarrier kommen kann.
    Ghost hat im HowTo Bereich eine kurze Anleitung verfasst...


    Kommen wir aber erstmal zu der Waffe zurück...


    Was erwarte ich von einer Waffe dieser Preiskategorie ? Einem Gewehr das mit soviel Vorschusslorbeeren behaftet ist und so ein bisschen der Rolls-Royce der Airsoftwaffen sein möchte ?
    Ich erwarte zunächst einmal gutes Material was die Externals wie Body, R.A.S., Outerbarrel und Schaft angeht.
    Das ist bei der Inokatsu gegeben und hinlänglich bekannt.
    Der Body besteht aus geschmiedetem und gefräßtem 7075er Alu und ist somit auf RS Niveau was die Festigkeit angeht.
    Ebenso das M5 R.A.S. ist aus 7075er Aluminium. Der Outer besteht aus Stahl, sowie auch der RS Kornträger.



    Zum Schaft heisst es bei Inokatsu "U.S. military industrial grade nylon fixed buttstock"... Ob es sich dabei nun um ein RS Teil handelt oder zumindest die Qualität die Selbe sein soll kann ich so nicht sagen.
    Fakt ist das der Schaft sehr schön gearbeitet ist und von der Farbgebung nicht pechschwarz ist sondern eher grau was mir persönlich sehr gut gefällt.


    Der Body ist was die Oberfläche angeht nicht frei von Fehlern, aber es handelt sich da eher um Spuren die von der Fertigung herrühren als um Fehler IM Material.
    Es sind also soweit keine Einschlüsse oder Nester zu sehen...


    Auffällig ist das Upper und Lower so gut wie kein Spiel zueinander haben. Die Bodypins sitzen recht stramm und es wackelt nichts.
    Das ist im Prinzip schon über RS Niveau :D Weiss jeder der schon mal eine "echte" militärische AR-15 in der Hand hatte...
    Was das Frontset angeht ist ebenfalls von Spiel keine Spur. Es sitzt alles bombenfest und so wirkt die Waffe in ihrer Gesammtheit schon sehr wertig.


    Schaut man sich die Waffe von innen an wird man im Prinzip auch nicht groß überascht.
    Das System als solches, Magna, ist ja soweit bekannt und auch in WA und King Arms GBB´s zuhause.
    Der Boltcarrier, sowie die Hauptbauteile der Abzugsgruppe bestehen aus Stahl.



    Schiesst man die Inokatsu M16 fällt der verhältnissmässig hohe Rückschlag auf, auch hier begleitet vom allseits beliebten Federschnarren der Recoilspring...
    Dazu habe ich an anderer Stelle etwas geschrieben.
    Zugegeben das Schnarren ist nicht so ausgeprägt wie zum Beispiel bei der King Arms aber eben vorhanden. Noch... :D;)


    Die Waffe schiesst soweit gut und hat ca 2,8 J. ( 0,25er Blaster BB´s und Ultrair Gas )Das ist natürlich nicht gerade wenig und überrascht mich ehrlich gesagt auch etwas.


    Ausgiebigere Schusstests gibt es dann im entgültigen Review...


    Viel mehr Worte will ich an dieser Stelle garnicht verlieren... Ich lasse die Waffe in den nächsten Tagen weiter auf mich wirken, werde sie weiter unter die Lupe nehmen und testen. Ebenso Elchi und Ghost werden testen, prüfen und berichten...


    Es ist schön zu wissen das man Externalmäßig das Non plus ultra verbaut hat was die Bauteilfestigkeit angeht.
    Ich möchte behaupten, dass wenn etwas kaputt gehen sollte, es eher auf unsachgemäße Behandlung als auf schlechtes Material oder Verarbeitung zurück zu führen ist...


    Im Inneren ist und bleibt die Waffe eine Airsoft. Die Bauteile sind ebenfalls aus hochwertigen Materialien gefertigt und ebenso schön verarbeitet.



    Unter dem Strich muss ich sagen das die Inokatsu M16A4 Model 2010 eine sehr gelungene Waffe ist. Das Gesamtpaket überzeugt mich. Also das was zu diesem Paket gehört... :whistling:;)
    Wenn man den Preis betrachtet zu dem die 2010er Variante hier angeboten wird kann man da fast nicht wiederstehen...




    Noch ein paar Bilder....








  • Dann füge ich mal meine ersten Eindrücke hinzu.


    Wenn man die Inokatsu aus dem Karton nimmt, ist man vielleicht erst einmal enttäuscht. Das liegt daran, daß viele Hersteller heute Metallwaffen produzieren, die sich ganz ähnlich anfühlen und, zugegeben, auch nicht schlechter funktionieren. Es ist sicherlich eine gewisse "Übersättigung" eingetreten. Dabei waren wir noch vor fünf Jahren froh über ein Metall-M16 gewesen. Und das waren nur AEGs, von GBBs hat man nach den leidigen Erfahrungen mit den Classic Guns nicht mehr geredet.



    Inzwischen sind Metall-AEGs Standard und GBBs mehr als rehabilitiert. Da braucht es schon etwas Besonderes, um sich am Markt abzusetzen. Inokatsu hat das geschafft. Und es blieb erstaunlicher Weise fast unbemerkt. Originale Materialien und originale Herstellungsverfahren - wo bleibt der Aufschrei?


    Das Inokatsu M16A4 wirkt nicht echt, es ist echt. So weit es Technik und Gesetzeslage erlauben. Das ist die Airsoft, nach der alle immer verlangt haben. Stahl und Flugzeugaluminium, RS-Specs und Original-Markings. Es ist alles da.



    Aber fangen wir mal bei den Äußerlichkeiten an. Das Gewicht der Waffe ist ganz nahe am Original, wobei es da, bedingt durch die Modellvielfalt, auch unterschiedliche Angaben gibt. Aber ob es jetzt hundert Gramm mehr oder weniger sein müßten - es fühlt sich schon richtig an. Und "Anfühlen" ist sowieso die große Stärke der Inokatsu - alles fühlt sich echt an. Kein weiches Spritzgußgehäuse, keine spröden Internals, keine wackelnden Bedienelemente. Alles ist solide, belastbar und ungehobelt...
    Ja, es ist nicht dieses speckige Plastik, dieser Hochglanzlack auf glattem Metall. Dies ist eine raue, nach Mil-Spec gefertigte Waffe. Und das zeigt sich in allen Belangen.


    Die Markings sind, ganz im Gegensatz zu allen anderen auf dem Markt, nicht graviert sondern tatsächlich mit einem Rollenstempel aufgetragen! Das merkt man auch daran, daß die Waffe nach dem Putzen dreckiger wirkt als zuvor - die scharfen Kanten der Schrift reißen kleine Fussel aus dem Putzlappen! Dafür sind die Markings völlig authentisch. Also nicht nur original formuliert, wie man das so von diversen "Lizenzversionen" kennt, sondern EXAKT so wie auf dem Original! Da mutet es schon als selbstverständlich an, daß die Seriennummern individuell sind... Und sogar die Colt-typischen Beschädigungen des Rollenstempels sind vorhanden - bei mir ist die "1" der Seriennummer nicht perfekt. Genau so, wie man es bei Colt seit ungefähr 150 Jahren nicht anders erwartet. Von japanischen Airsoftherstellern kennt man den Hang zur Präzision. Inokatsu übertrifft das noch einmal deutlich! Selbst Tokyo Marui, eigentlich immer unangefochtener Meister der Authentizität, verblaßt hier völlig. Diesen Grad von Realismus erreicht man nicht mehr mit Spritzgußformen.



    Original...

    ...und Fälschung


    Die Perfektion, die hinter dieser Waffe steckt, zeigt sich oft erst auf den zweiten Blick. So sitzt das RAS absolut fest und spielfrei. Was man vom Original nicht so sagen kann. Aber wer hier hatte schon mal ein Original in der Hand? Die meisten erwarten automatisch, daß es so fest sitzt wie das Inokatsu. Tut es nicht, aber dafür kann Ino halt trotzdem punkten.


    Überall da, wo man Stahl erwarten darf - am Lauf, Flashhider, Kornträger aber auch Abzug und Internals zeigt der Magnet Stahl an. Beim Gehäuse und den Schienen ist dagegen alles aus Aluminium. Nur eben nicht das einfache, billige, sondern schon eine festere Legierung. Das zeigt sich dann auch (oder eben nicht) an den Abnutzungsspuren an den Rails.
    Teilweise geht der Realismus sogar schon etwas zu weit - das Gewinde am Flashhider hat die Originalabmessungen, nicht Airsoft-Standard...



    Mein Fazit: echter als mit einer Inokatsu geht es einfach nicht! Das ist wirklich so nahe am Real-Steel, wie es nur irgendwie geht. Natürlich zu einem entsprechenden Preis, das muß man einfach sagen. Da ist das Angebot von Sniper-AS einfach eine Ausnahme, die man nur alle paar Jahre mal hat. Und wo man dann einfach zuschlagen muß! Wer sich ernsthaft mit Airsoft beschäftigt, kann sich das nicht entgehen lassen!


  • Perfektion bei einer Replika besteht darin, nicht nur beim Aussehen und der Silhouette, sondern auch bei den nicht offensichtlichen, inneren und Material- Werten eine exakte Kopie zu sein.



    Meine ersten Eindrücke erhielt ich ja schon vor ca einem Jahr bei der Anschaffung meine ersten Inokatsu, der 09er Version.



    Ich kann mich dennoch dran erinnern, alles was ich an AS Waffen bis Dato gesehen hatte, wurde ich den Schatten gestellt.
    Vllt muss man sich auch etwas mit dem (inneren) Aufbau des RS AR15 beschäftigt haben um zu sehen, dass Ino hier bis ins letzte Detail gearbeitet hat.


    Man nimmt das Gewehr aus dem Karton, es wackelt nicht zwischen den Baugruppen, der Kunststoff knarzt nicht, es ist einfach ein solider Klotz mit dem man sofort eine Tür einschlagen will (Hollywood Ironie)


    Was soll ich zu den Colt Markings sagen, was meine Vorredner nicht schon erwähnt hätten. Sie sind nicht nur so wie sie aussehen sollen, sie sind auch so entstanden wie sie sein sollten, auf jeder Waffe individuell, es gibt Abweichungen und alles sieht etwas rauh aus, typisch militärischer Stil.


    Bei Field-Strippen der Waffe fällt direkt auf, dass es null Spiel zwischen den Hälften gibt.
    Der Boltcarrier hat org. Maße, das Nozzle ist super glatt beschichtet, was eine enorme Leichtgängigkeit schon bei geringem Schmieren bietet.
    Weiterhin ist es geformt wie der org Bolt (Drehkopfverschluss), dazu passend die (ausser zur Deko nicht benötigte) Aussparung im Receiver, zu sehen durch das Auswurffenster.


    Gastube und Frontsight sind org RS Partsgebaut wie die RS Teile, beim zerlegen sieht man sogar die Übergangsbohrung!


    Die Gastube geht im Upper Receiver bis in den Gaskey im Boltcarrier, alles was das Realismus Herz begehrt.


    Manche Quellen sagen Ino Railsystem sind exakte Nachbauten aus gleichem Material wie KAC, andere Gerüchte sagen es sind org KAC Rails. Wie auch immer, es sind Markings auf der Innenseite und auch die Cover sind nicht zu unterscheiden. Ich selber hatte div. echte KAC RIS und auch M5 RAS Systeme und kann behaupten das kein Unterschied erkennbar ist, weder im Gewicht noch im Finish, der Passung oder sonst.
    € Railsystem ist nicht KAC, aber gleich hochwertig.






    Inokatsu Waffen sind definitv nicht teuer, es ist nur manchmal mehr als viele zum schnellen Spielen brauchen.
    Für jeden, der ein gewisses Interesse an Waffen hegt und sich an Stoners Design erfreuen kann, ist das die unbedingte Empfehlung!

  • So nun möchte ich doch auch noch meine ersten Eindrücke mit euch teilen.


    Ich war zu erst skeptisch ob ich mir noch eine M16 zulegen sollte und ob die im Vorfeld so hoch gelobte Inokatsu wirklich das viele Geld wert wäre.
    Doch wie das manchmal so ist, je mehr Bilder und je mehr Berichte man sieht um so hibbeliger wurde mein Bestellfinger über der Maus
    und so musste das M16 doch noch ins Haus ^^



    Das erste was ich dachte als ich das gute Stück bei Sniper von der Wand nahm war: "Hui ist die leicht, da ist die WE ja ein richtiges Schwergewicht gegen"
    Nach ersten Verwindungsversuchen konnte ich nur grinsend feststellen, da wackelt nix!


    Die Maße des Bodys und des Handguards passen wunderbar, kein Rappeln, kein klappern, keine Schlitze durch die man durchsehen kann.
    Die Aluminiumoberflächen sind sauber gefräßt und schwarz harteloxiert. Lediglich mein Magrelease ist nicht entgratet worden und dementsprechen scharfkantig.


    Die für mich normalerweise eher unwichtigen Markings sind nicht airsofttypisch butterweich und perfekt aufgebracht sonder schön kantig, teilweise unsauber und sehen nach stark gebrauchtem Stempel aus... ... und genau so sollen Sie schließlich bei einer M16 auch aussehen!



    Für mich als Spieler liegt das Hauptaugenmerk natürlich auf Performance, also Magazin befüllt und rein in die Waffe.
    Da kahm auch schon die nächste Überraschung und die heißt Präzision. Noch nie war eine meiner Waffen von Haus aus so präzise und gut eingestellt wie die Ino.
    Ein kleiner Wehrmutstropfen war das laute Federschnarren beim Bewegen des Verschlussträgers doch das lässt sich dank Guzzi Razzers kleinem How To schnell beheben.


    Gechront wurde die Inokatsu bei sonnigen 27°C mit 0,43er WE BB`s und einem King Arms Magazin mit extrem konstanten 2,8 Joule.



    Abschließend kann ich nur sagen Inokatsu M16 war definitiv eine der besten Investitionen die ich für mein Hobby getan habe.
    Egal ob Sammler oder Spieler von mir bekommt die Ino eine ganz klare Kaufempfelung.

  • Meine ersten Eindrücke:


    Wie ich dazu komme mir ein USMC-Gewehr zu kaufen? Nunja, zu dem gegebenen Preis von Sniperairguns konnte ich einfach nicht Nein sagen. Kurzerhand bestellt und nach ein paar Tagen war sie auch schon bei mir. (ist mein erstes M16, deshalb habe ich leider nicht die Möglichkeit sie mit einer WE/etc. zu vergleichen..)


    Wie Othic es schon geschrieben hat, mein erster Eindruck war auch direkt mal: Boah, ist die leicht... Aber nimmt man sie ganz aus dem Karton merkt man sofort wie Straff alles sitzt. Die Verarbeitung ist der Wahnsinn, das RAS sitzt bombenfest, wirklich GARNICHTS an dieser Waffe wackelt oder hat Spiel, einfach traumhaft.


    Aber nun zum Wesentlichen: Magazin geladen und in die teilgeladene Waffe eingeführt. BAM -> GRINS, anders kann man es nicht beschreiben. Der Rückstoss ist schön knackig und das Schussgeräusch (mal abgesehen von der Feder im Stock :rolleyes:) auch richtig gut. Eine Waffe überzeugt mich in der Regel beim ersten Schuss und Ja, die Inokatsu ist devinitiv eine der besten Airsoftwaffen, die ich jemals in der Hand gehalten habe. Zur Präzision kann ich leider nicht allzuviel sagen, auf 12 m einen Streukreis von 8 cm mit den absolut falschen BB´s. 0,25er sind einfach zu leicht für dieses Gewehr ;), allerdings wird das mit 0,40ern bestimmt noch wesentlich besser gehen.


    Ich kann mich meinen Vorrednern nur Anschließen, die Inokatsu war devinitiv ihr Geld wert. Wer noch keine hat, kaufen bevor man sich in Ar*** beisst. Das Angebot ist einfach Unschlagbar für die Leistung die man dafür entgegen nimmt.


    Ein Bildchen von meiner möchte ich euch natürlich auch nicht vorenthalten, aber um die Detailbilder haben sich die anderen schon so schön gekümmert, das sieht bei mir nicht groß anders aus. Ausserdem bekomm ich das Fotografieren einfach nicht so gut hin... ;)



    Jetzt muss ich mich nur noch 100%ig mit dem Design der AR-Reihe anfreunden, ich habs ja normal eher Rustikal ;) 8)


    Gruß Markus