Kurze Frage zu F/Importeur/Kaliber Kennzeichnung

  • Hi Zusammen,


    kann mir jemand sagen, wie die Kennzeichnung des F Zeichen, Importeur und Caliber, auf
    den WE GBB Pistolen aufgebracht sind?
    Konkret geht es mir um meine MEU von Sniper (Beschriftung auf Schlitten) und eine 1911Military (mit GSG -F Beschriftung auf dem Rahmen)


    wenn ich drüber fühle, kommt mir das so vor als wäre das aufgeätzt oder ähnlich.. oder ist das reingelasert?


    Warum ich frage - ich wollte Paintjobmässig was machen - möchte aber die Beschriftung nicht versehentlich runterziehen beim Schleifen
    Wenn das eingelasert ist, läuft man ja keine Gefahr, das es sich abschleift (außer man trägt die Oberfläche soo weit ab)


    Danke Euch!


    Gruß
    OLLI

  • ah supi, dann kann ich dort also die Farbe runter schleifen ohne den Schriftzug versehentlich zu entfernen..
    Das wollte ich wissen.. DANKE! :-)


    Gruß
    OLLI

  • Ich hab grad das gleiche Problem und will das :F: ins Material gestanzt haben. Bis auf ein Rechteck mit dem nötigsten hab ich bereits sämtlichen Lack vom Schlitten entfernt.


    Ich stelle mir das so vor (Bild wurde als Beispiel erstellt, da ich bereits beim Beschussamt in Suhl und in Köln angefragt hab):



    Und damit die Zeile nicht vom Lack verdeckt wird will ich dass die mir das einprägen, einschlagen oder einfräsen, wie auch immer die das machen


    Bild eingebunden. Reaper ;)

  • Die eingelaserten Markings müsste man doch trotzdem sehen, wenn du die Waffe neu lackierst :huh:

  • Sind aber nur aufgedruckt, wie man im Bild deutlich erkennen kann


    @ Reaper: Danke, aber wie geht das bei ImageShack?


    EDIT: Hier mal ein Bild von meiner Deagle nach Sandstrahlen und Glätten der Oberflächen von Lauf und Schlitten (Jawohl, was ihr da seht ist blankes Metall).
    Die Zeile mit Importeur, Kaliberangabe und :F: hab ich vorher abgeklebt damit sie nicht mit weggeschossen wird:
    (Diesmal wieder direkt hochgeladen bis man mir erklärt hat was ich bei ImageShack Bildern anders machen muss um sie einzubinden)
    Deagle 001.JPG


    Und ja, ich habe auch die Originalmarkings mit weggestrahlt, da ich diese ebenfalls lieber eingraviert statt aufgedruckt hätte.


    EDIT 2: Haben wir hier im Forum vielleicht jemanden der berechtigt ist die "Pflichtmarkings" zu erneuern, wenn sie sich bereits auf der Waffe befinden (In diesem Fall heißt das die auf dem Schlitten vorhandenen aufgedruckten Markings durch in die Unterseite des Outerbarrels gravierte zu ersetzen)?

  • ah supi, dann kann ich dort also die Farbe runter schleifen ohne den Schriftzug versehentlich zu entfernen..


    Hol dir aus dem Baumarkt lieber Abbeizer. Beim Schleifen wubbelst du nur die Kanten rund und die Schiftzüge sind meist nicht sehr tief im Material. Beim Abbeizen hast du nur die Farbe ab, das Metall bleibt unberührt. Wenn du den Schlitten danach noch mit Schnellbrünierung oder ähnlichen bearbeiten willst, musst du nurnoch die Oberfläche etwas überpolieren und entfetten. Dauert zwar alles etwas länger, ist aber insgesammt weniger Arbeit und das Ergebniss sieht eindeutig besser aus.

  • Das Beschussamt darf die Markierungen wieder drauf machen, zumindest F und Kaliberangabe, soweit ich weiss stempeln die, also geht das schon ein Stück ins Material

    Hatte jetzt aber eigentlich gehofft wir hätten jemanden hier im Forum der dazu berechtigt ist und dafür 'n bisschen weniger Kohle nimmt als die 50 Tacken die man mir in Suhl dafür abknöpfen würde. Die würde ich notfalls auch noch hergeben, aber das muss ja nicht sein wenn man's woanders ebenso legal aber billiger kriegt.

  • Es dürfen genau zwei: entweder der ursprüngliche Importeur bzw. jemand, der einen PTB-Eintrag für genau das Modell hat (nachstempeln) oder das Beschußamt (Neuabnahme). Dazwischen gibt es (leider) nichts mehr.

  • hm.. dazu hätte ich nochmal eine Frage..


    ich will keine kriminellen Energien wecken oder dazu anstiften, aber ich denke mal laut.


    Was wäre, wenn ich nun den Lack von einer ASG entferne und dabei den nötigen Schriftzug gleich mit.
    Dann Stempel ich mir das ganze einfach selbst rein, oder finde jemanden, der es reinfräsen, oder lasern kann (rein vom Doing her sollte
    das ja nicht soo anspruchsvoll sein mit dem passenden Werkzeug) - bei einigen Importeuren sieht das immer so aus wie mit nem Körner
    reingehackt #zombie# :krank:
    Nu aber zum eigentlichen.. wer will auf welche Weise feststellen, das mein nun nachträglich gemachter Schriftzug nicht durch ein Beschussamt,
    oder Importeur erstellt wurde?? Vorausgesetzt ich mache den genauso wie vorher?
    An der Funktion oder Leistung der ASG wurde ja nix verändert..
    und ja ich weiß, das wäre in etwa das gleiche als würde ich ein neues Nummernschild ans Auto pappen und die Aufkleber für TÜV und Steuermarke
    abknibbeln und auf das andere Schild kleben.. aber wer würde es merken / prüfen können..


    Trotz meiner Frage wäre ich natürlich klar FÜR den offiziellen Weg, den Schriftzug bei Amt oder Importeur drauf machen zu lassen.. *räusper*


    hier mal ein Blick auf den Grund für mein Vorhaben :blush:

  • Genaugenommen dürfte das nicht stören, hab ich mir auch schon bei einem Modell überlegt die nur aufgedruckten Angaben einfach ins Material zu fräsen als das mir die Kennzeichnung nicht abhanden kommt beim Lackieren. Aber keine Ahnung wie es genau rechtlich aussieht. Wahrscheins müsste das Teil eher neuvorgelegt und getestet werden.


    BTW darf auch die PTB noch kennzeichnen, aber Beschussamt wird wohl billiger^^

  • Steinadler : Ehrlich? Was fragst du jetzt genau? Du weißt, daß du es nicht darfst...willst du dir den Forensegen holen?
    Hersteller x druckt auf, Importeur Y graviert. Sieht dein Marking anders aus, wirds wohl ne Fälschung sein. Beschußamt macht seinen Stempel daneben.

  • Hi Bulldoxx, nein ich habe nicht vor da jetzt selbst was zu dremeln oder so.. und den Forensegen möchte ich natürlich
    auch nicht für sowas.. wenn ich persönlich sowas vor hätte, würde ich das einfach machen, ohne groß drüber zu sprechen.
    Es war eher eine Grundsatzfrage dazu - sonst nichts..


    aber hast Recht.. es ist nicht erlaubt.. also brauchts auch keine weiteren Fragen dazu..


    Ich zieh die Farbe eh so runter, das der Schriftzug nicht beeinträchtigt wird

  • Was wäre, wenn ich nun den Lack von einer ASG entferne und dabei den nötigen Schriftzug gleich mit.
    Dann Stempel ich mir das ganze einfach selbst rein, oder finde jemanden, der es reinfräsen, oder lasern kann (rein vom Doing her sollte
    das ja nicht soo anspruchsvoll sein mit dem passenden Werkzeug)

    Hab ich mir auch schon gedacht. Wenn man Buchstaben zum einprägen hat und dazu den :F:-Stempel, könnte man's selber machen.


    Das Problem dabei:
    Erstens, man darf's halt nicht, zweitens, welche normale Werkstatt hat schon 'n :F:-Stempel.


    Auf der anderen Seite denke ich mir:


    Was wenn man nur das :F: weglässt und den Rest schon mal erneuert, dabei aber die alten Markings noch behält, nur als Beweis dass das schon vorher auf der Knarre stand?
    Vielleicht würde das ja billiger werden (wenn's denn erlaubt ist)


    EDIT: Ich muss dem Chef vom Beschussamt in Suhl sowieso noch 'ne Mail schreiben dass ich das machen will, da kann ich das ja mal erfragen und hier posten was er dazu sagt.