Review from the past: HFC Mauser M712 NBB

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--- Airsoft ---
Modell: C96 Vollmetall
Hersteller:HFC
System: Gas Non Blow Back, Hop Up einstellbar
Kaliber: 6 mm BB
Max-Energie: >1,0 Joule
Material: komplett Metall, nur Griffschalen aus Kunststoff
Magazinkapazität: 26 Schuss
Gewicht: 1200 g
Gesamtlänge: 295 mm
Preis: ca. 130 Euro

--- Realsteel ---
Gewicht 1130g
Länge 288 mm
Kaliber 7.63 x 25 mm Mauser, 9 mm Luger Parabellum, .45 ACP
Mündungsgeschwindikeit: 425 m/s
Effektive Reichweite: ca 200 m
Maximale Reichweite: 2,000 m

Die Testwaffe wurde mir freundlicherweise von der Firma Sniper-Airguns zur Verfügung gestellt.


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Es gibt wohl keine andere Handfeuerwaffe, deren äußere Form so markant ist, daß jedes Kind sie wiedererkennen kann. Die Mauser C96 gehört zu den berühmtesten Waffen aus deutscher Produktion - und spielte deshalb in vielen Filmen, Serien und Büchern sowohl aus Seiten der Guten, als auch der Bösen mit. Winston Churchill hatte eine C96, Lawrence von Arabien ebenfalls und im belgischen Western-Comic "Durango" schießt der Held die Bösen reihenweise mit einer Mauser aus dem Sattel.
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Ich hätte in Belgien fast einmal das Vorbild von Marushin in der Hand gehabt - und dann vermutlich auch gekauft. Aber die Tanaka USP fiel mir vorher in die Hände und damit war das Geld dann aufgebraucht.
Aber die HFC M712 in Vollmetall stand seit ihrem Erscheinen in Deutschland ganz oben auf meiner Wunschliste. Wegen der eh' nicht vorhandenen Markings würde ich sogar die Verunstaltung mit sinnlosen Hoheitszeichen einer von panikartigen Reaktionen getriebenen politischen Kaste ertragen. Also mit "F" drauf...
Als die Frage aufkam, welche Waffe ich als nächstes reviewen möchte, schlug ich dann gleich die HFC vor. Nur war die momentan ausverkauft....
Sniper-Airguns hat dann aber gleich eine für mich nachbestellt und so kam dann drei Wochen später ein größerer Karton bei mir an. Darin - unter anderem - die HFC M712 "Box Cannon".

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Die Mauser C96 war die erste Selbstladepistole, die in nennenswerten Stückzahlen produziert wurde. Von 1896 bis 1939 wurden letztlich über eine Million Stück gebaut. Wegen der markanten Form des Griffstücks bekam sie den Namen "Besenstielpistole" oder "Broom Handle" auf englisch.

Entwickelt wurde sie in der technischen Versuchsabteilung der Mauserwerke von den Brüdern Fidel, Friedrich und Josef Feederle. Mauser verkaufte die C96 zunächst unter der Bezeichnung "Mauser Militärpistole", in der Hoffnung, Aufträge der Armee zu bekommen. Diese Hoffnung erfüllte sich aber zunächst nicht, da nur kleinere Stückzahlen von Heer und Polizei in Deutschland, aber auch Ländern wie Italien, Türkei oder China beschafft wurden.
Auf dem Zivilmarkt war die C96 dagegen sehr erfolgreich. Insbesondere ihre für eine Kurzwaffe hohe Eigenpräzision und Reichweite verschafften ihr einen guten Ruf unter Jägern. Aus diesem Grund erfolgte dann auch die Entwicklung eines Jagdkarabiners auf Basis des C96-Systems.

Erst mit Beginn des ersten Weltkrieges wurde die Mauser C96 dann offiziell von der Reichswehr eingeführt, da die Ordonnanzpistole P-08 nicht in ausreichenden Stückzahlen geliefert werden konnte. Wegen der unzureichenden Mannstopleistung der ursprünglichen Mauserpatrone, erfolgte die Anpassung auf das neue Standardkaliber 9mm, erkennbar an einer eingravierten roten "9" im Griffstück. Ebenso wurde sie noch im zweiten Weltkrieg eingesetzt, dort aber meist von rückwärtigen Truppenteilen.

In den 1920ern orderte die Sowjetunion eine größere Stückzahl der kurzläufigen Variante in 7,63mm. Daher heißen solche Pistolen bis heute "Bolo", Abkürzung für "Bolschewik". Die C96 wurde auch in anderen Ländern mit und ohne Lizenz nachgebaut, so z.B. in Spanien oder in China im Kaliber .45 ACP.

Die legendär hohe Präzision der C96 resultiert aus dem System mit gerade zurücklaufenden Komponenten. Im Gegensatz zu Colt 1911 oder Luger P-08 kippen weder der Lauf noch Verschluß während der Schußabgabe ab. Dazu kommt eine auch heute noch beeindruckende Paßgenauigkeit aller Teile, die sich vor modernen CNC-Konstruktionen nicht verstecken muß. Zudem gab es zur Zeit der Entwicklung noch keine Erfahrungen mit der Stabilität Selbstladewaffen, daher konstruierten die Brüder Feederle alle Teile eher zu stabil und mit zu viel Material. Aus diesem Grund sind viele C96 auch heute noch einsetzbar und sogar wettbewerbstauglich.

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Die M712 kommt in einem schön bedruckten Karton, wie immer mit Styroporinnenteil. Darin liegen Waffe und Magazin, eine mehrsprachige Bedienungsanleitung - sogar auf Deutsch - und eine kleine Packung Kugeln. Die einzelne gelbe Kugel in Packung macht mich allerdings stutzig...
Die Beschriftung de Box ist etwas merkwürdig - der Name "Box Cannon" ist nicht so geläufig wie "Broomhandle". Die Angabe "6mm synthetic ammo" ist fast schon niedlich.

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Das Ding ist *schwer*! Über 1,2 Kilo sagt der Händler und das kommt hin. Dazu liegt das Gewicht durch den langen Lauf und das große Magazin sehr weit vorne. Bei der Realsteel dürfte das in Verbindung mit der vergleichsweise schwachen Patrone für eine hervorragende Präzision gesorgt haben.

Und groß ist die Waffe. Der Lauf hat inklusive Patronenkammer eine Länge von ungefähr 12 Zentimetern. Dazu noch der relativ ausladende Systemkasten.

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Die Verarbeitung ist für eine taiwanesische Waffe wirklich gut. Natürlich kommt sie nicht an eine Tanaka oder gar WA heran, aber die Metalloberfläche wirkt phosphatiert und sehr realistisch. Trotzdem ist die Oberfläche nur lackiert und durch das recht weiche Metall auch etwas empfindlich. Die Farbe der Waffe ist anthrazit bis dunkelgrau, wesentlich heller als das übliche Schwarz.

Die Waffe besteht fast komplett aus Metall, daher hier eine Premiere für mich - ich zähle die Plastikteile auf. Das wären die Griffschalen im Holzimititat, das gar nicht so schlecht aussieht, wie ich ursprünglich befürchtet habe. Es glänzt zwar sehr stark, aber das würde poliertes Holz auch tun. Notfalls könnte man aber auch Echtholz montieren. Ansonsten gibt es noch zwei kleine Plastikteile seitlich am Rahmen und unter dem Hammer. Diese stören aber nicht sehr, obwohl sie eine ganz andere - glänzende - Oberfläche haben.

Die Waffe liegt absolut solide in der Hand, da knarzt und wackelt nichts. Lediglich das Magazin hat ein leichtes Spiel zu den Seiten. Ich habe auch schon mal von knarzenden Griffschalen gehört. Das sollte aber mit etwas Schmiermittel auf der Unterseite plus fest angezogener Schraube zu beheben sein.

Die Sicherung liegt links neben dem Hahn. Nach vorne gedrückt, wirkt sie auf den Abzug. Wenn sie um ca. 90 Grad nach hinten gedreht wird, ist die Waffe entsichert.
Der Hahn läßt sich durch die Riffelung leicht vorspannen, was auch das Abzugsgewicht deutlich verringert. Im Double-Action ist der Abzug etwas schwergängig, aber beherrschbar.
Der Magazinknopf liegt etwas ungewohnt auf der rechten Seite ziemlich weit vorne. Um das Magazin zu entnehmen, braucht man daher auf jeden Fall die zweite Hand.

Und wie fühlt sie sich nun an ? Man merkt sofort, daß diese Waffe zu einer Zeit entwickelt wurde, als "Komfort" noch etwas für gut betuchte Adlige war. Das Konzept ergonomisch geformter Griffe, noch dazu an einer Militärwaffe, hätte die kaiserlich-preußischen Ingenieure höchstens zu Lachkrämpfen bis zum Erstickungstod gereizt...
Diese Waffe ist ein perfektes Beispiel für "form follows function". Sie ist praktisch, sie funktioniert und nach ein paar Minuten tut einem die Hand weh. Insbesondere das Gehäuse oberhalb der Griffstücke drückt unangenehm, wenn man sie zu fest hält. Ansonsten liegt sie aber sehr natürlich in der Hand, wenn auch extrem frontlastig. Der relativ hoch über der Hand liegende Lauf ist für das Zielen etwas ungewohnt.

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Die Waffe ist der M712 (Kal. 7,63mm) von 1932 nachgebildet, also der letzten Entwicklungsreihe der Mauser C96. Der Grund dafür dürfte sein, daß erst ab dieser Serie herausnehmbare Magazine eingeführt wurden. Bis dahin wurde die C96 mit Ladestreifen geladen, was für eine Airsoft eher unpraktisch ist. Warum man allerdings die M712 "Reihenfeuerpistole" nachgebildet hat, statt der Semiautomatischen M711, erschließt sich mir nicht. Der Feuerwahlhebel ist jedenfalls vorhanden, wenn auch funktionslos. Dauerfeuer ist bei einer NBB auch gar nicht möglich. Erst mit der neuen Marushin M712 GBB macht der Hebel wieder Sinn...

Die Visierung ist ebenfalls exakt nachgebildet worden. Die Mauser hat ein massives Korn und eine Schiebevisierung. Die Kimme kann nach einem Druck auf den Entriegelungsknopf verschoben werden. Eine seitliche Verstellung gibt es nicht. Die V-Kimme ist vergleichsweise klein und in Verbindung mit dem massiven Korn ist das Zielen nicht eben einfach. Aber das ist auch nur Vorbildgerecht.

Der Verschlußblock ist dem Vorbild entsprechend massiv ausgeführt, allerdings nicht beweglich. Es wäre schön gewesen, wenn man wenigstens hätte "durchladen" können, was bei einer NBB einem Vorspannen auf Single-Action entspricht. Da aber der NBB-Mechanismus unter dem Verschluß liegt und dieser nicht eben realistisch aussieht, hat man darauf verzichtet.

Die HopUp-Einstellung ist vorne am Verschlußblock. Die Schraube ist von außen gut zu erreichen, wenn auch der passende Inbus nicht mitgeliefert wird. Aber den hat man als Sammler eh' im Haus. :D

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Markings gibt es keine, bis auf die eingravierten Buchstaben am Feuerwahlknopf und am Sicherungshebel. Dazu noch das Schiebevisier, mit einer etwas optimistischen Einteilung bis 1000 Meter. Es gibt zwar eine "Collectors Edition" mit originalen Mauser-Markings, diese wird aber nicht nach Europa importiert. Eigentlich schade, denn Mauser sperrt sich im Gegensatz zu H&K nicht gegen lizenzierte Repliken.
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Das "F" und die Importeursmarkings sind relativ groß auf der linken Seite eingelasert. Nicht so schlimm, wie bei der legendären KJW P226, aber doch sehr prominent auf einer Waffe ohne sonstige Markings. Ein kleinerer Font hätte es auch getan. Und vielleicht kommt ein Importeur auch mal auf die Idee, das "F" wie Beschußzeichen zu "tarnen". Mit einem anderen Font und etwas Kreativität ließe sich da eine Menge machen.
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In der Anleitung konnte ich keinen Hinweis finden, wie die Waffe zu zerlegen ist. Und die Explosionszeichnung deutet darauf hin, daß man extrem viele Kleinteile abschrauben muß, um an das Innere zu gelangen. Aus diesem Grund habe ich auf weitere Nachforschungen in der Richtung verzichtet. Erst wenn etwas defekt ist, sollte man sich da ranwagen.

Berichte über ein undichtes Magazin kann ich nicht bestätigen. Entweder hat HFC da nachgearbeitet oder ich hatte auch einfach Glück. Im Normalfall kann man die Ventile aber durch etwas Silikon dicht bekommen. Im schlimmsten Fall muß man sie ausbauen und mal den Dichtungsring austauschen.

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Das Befüllen geht leicht, da das Ventil offen unter dem Magazinschuh liegt. Bei dieser Gelegenheit konnte ich dann auch gleich mal das neue Begadi Greengas ausprobieren. Sehr martialisch, in der "Tarndose"... ;)

Die Anleitung behauptet übrigens, daß die Pistole nur HFC134a verträgt. Völliger Unfug, selbst im heißen Asien läuft sie problemlos mit Greengas. Zumal bei einer NBB nicht wirklich etwas kaputt gehen kann. Im schlimmsten Fall schafft es der Hammer nicht, das Ventil zu öffnen und man muß den Druck von Hand ablassen. Das dürfte aber höchstens bei Redgas passieren. Ich hatte mit Greengas jedenfalls keine Probleme.

Das Einfüllen der BBs ist etwas frickeliger, da die Öffnung (NBB-typisch) oben sehr groß ist und die Kugeln schnell wieder heraus rollen können. Ein Loading-Tool gibt es nicht, es ist aber auch gar nicht nötig, wenn man die richtige Technik erst einmal raus hat. Feder zurückziehen und die Kugeln reinlaufen lassen. Und dann die Feder *langsam* zurückgleiten lassen. Ansonsten gibt's Kugelkonfetti mit einem Dutzend herumspringender BBs.

Wie schon oben gesagt, ist der Abzug etwas schwergängig. Für genaues Schießen empfiehlt sich die "MP5K-Haltung", mit der zweiten Hand am Magazin. So kann man die Waffe gut kontrollieren.

Das Schußgeräusch ist überraschend laut. Wesentlich lauter als andere NBBs, die ich bisher geschossen habe. Noch nicht vergleichbar mit einer GBB und noch immer "mehrfamilienhaustauglich", aber ein kräftiges Schnauben. Am ehesten läßt es sich mit einer CO2-Luftpistole ohne Blowback vergleichen.

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Die Visierlinie liegt sehr weit über der Hand. Das ist für jemanden, der vorher nur mit modernen Dienstpistolen geschossen hat, sicherlich ungewohnt. Dazu kommt dann noch die sehr kleine V-Kimme ohne irgendwelche weißen Markierungen. Die Zielauffassung braucht daher anfangs eine Weile. Mit der Zeit, wenn man mit der Waffe etwas mehr Übung hat, geht das dann deutlich schneller. Bei mir lagen die Schüsse anfangs etwas tief, ich habe daher das Schiebevisier auf die erste Raste eingestellt. Nun trifft sie exakt den Haltepunkt.

Der erste Probeschuß auf eine Coladose ging dann auch prompt durch, wie nicht anders zu erwarten. Das brachte mich darauf, meinen "Paulaner-Test" etwas zu modifizieren. Ich habe also auf drei Meter Entfernung auf die Blechdose geschossen, anstatt von "Point Blank". Der Schuß ging noch immer glatt durch!
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Hier rein...
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...dort raus!

Das habe ich noch mit keiner Waffe gehabt. Die Stärke von über 1 Joule ist also keine Übertreibung!

Auf fünf Meter habe ich mit aufgelegter Waffe immer noch Kreise von drei Zentimetern geschossen. Das mag vielleicht nicht wettbewerbstauglich sein, zeigt aber eine erstaunlich hohe Präzision. Der Ruf nach Tightbarrels dürfte also überflüssig sein.

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Meine Tests bezüglich der Reichweite endeten irgendwo bei 25 Metern und einem Knall am Baum. Da war also noch genug Druck dahinter. Genau genug ist sie für die Entfernung auf jeden Fall.

Ich habe mal einen Vergleich mit meinem Tanaka Smython gemacht. Mit Greengas betankt, erreicht er ungefähr eine Stärke von 0,7 Joule. Die Präzision reicht gerade für eine Streuung von 2 Zentimetern auf 3 Meter Entfernung. Das ist zwar ein nicht ganz fairer Vergleich, zeigt aber, daß die M712 die für NBBs typische Präzision noch übertrifft!

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Das sicherlich prominenteste Tuningteil dürfte die hölzerne Schulterstütze sein. Diese gibt es sowohl von HFC selber als Replik, es passen - mit Nacharbeit - aber auch Teile für die echte Mauser. Damit wird sowohl der Schußverhalten deutlich verbessert, als auch die ganze Waffe optisch aufgewertet. Der Spaß kostet allerdings in etwa so viel, wie die Waffe. Als "Anschlagkasten", also Schulterstütze und Holster in einem, kostet die Reproduktion etwa 200 Euro. In den USA gibt es sie etwas günstiger, dann kommen aber noch Zoll und Steuer dazu.

Von HFC selber gibt es ein kurzes Magazin mit 14 Schuss, Preis in Hong Kong 25$. Von Samurai gibt es ein vergleichbares Magazin für 22$. Damit sieht die Waffe dann wieder ausgewogener aus und paßt auch in ein normales Holster. Leider hat noch kein deutscher Händler diese Magazine im Programm. Eine Bestellung in Asien ist aber problemlos möglich. Vielleicht erbarmt sich aber auch mal einer unserer Importeure...

Ein Holster für dieses Modell zu finden, dürfte einigermaßen schwierig werden. Es gibt zwar Holster für die C96 in echt und Repro, aber die sind alle für das 10 Schuß Magazin gedacht. Für das längere mit 20 Schuß habe ich noch keines gefunden. Ich habe auch keine Idee, wie das mit der Form funktionieren sollte...

Echte Holzgriffschalen aus den dreißiger Jahren gibt es bei diversen Händlern für etwa 50 Euro. Repros dürften etwas billiger sein. Von Marushin gibt es Griffschalen für deren M712 für etwa 35$. Die sollten auch auf die HFC passen.

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Hier scheiden sich die Geister wieder. Durch die enorm hohe Leistung, die sich hinter einer ungetuneten S-AEG nicht verstecken muß, taugt die M712 sicherlich für Spiele. Die Magazinkapazität von 30 Schuß übertrifft praktisch alle anderen Pistolen. Das NBB-Prinzip ist bei schnellen Schußfolgen aber ein deutlicher Nachteil. Als eine Art "Mini-Sniper" mag sie aber durchaus ihre Berechtigung haben. Auf kurze Entfernungen sollte man sie aber nur mit schwächerem Gas betreiben, ansonsten wird das Spiel schnell zu einer Art "Deathmatch". ;)

Ob man mit so einem Klotz auf das Spielfeld begibt, bleibt dann jedem selbst überlassen. Passende Szenarios wären wohl nur WK2 oder Resident Evil. Auf jeden Fall macht diese Waffe auf dem Spielfeld einen ziemlichen Eindruck.

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HFC ist da ein echtes Meisterstück gelungen. Die M712 hat nichts von billigen Taiwan-Kopien aus Plastik. Auch wenn es sich technisch um den Nachbau der Marushin M712 in 6mm handelt, ist durch die Verwendung von Metallteilen ein eigenständiges Produkt entstanden. Noch dazu eines, in einer wirklich überzeugenden Qualität.
Optimal wäre sie sicherlich mit Markings und kurzem Magazin. Letzterem kann man aber nachhelfen und die Mauser-Markings waren auch auf den originalen Waffen nicht immer drauf. Ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit ihr und meine Erwartungen an das Produkt wurden mehr als erfüllt. Solange die Marushin GBB-Version hier nicht erhältlich ist, gilt meine uneingeschränkte Empfehlung für Sammler und Spieler.

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Realsteel
http://www.gunsworld.com/mauser/c96_us.html
http://world.guns.ru/handguns/hg90-e.htm
http://en.wikipedia.org/wiki/Mauser_C96
http://www.youtube.com/watch?v=0arGVi2pwz4
http://www.youtube.com/watch?v=umHFfUee2ro

C96 in Film&TV
http://www.g6csy.net/c96/films.html

Airsoft
http://www.winter-born.be/reviews/mauser.htm
http://www.arniesairsoft.co.uk…/254/sort/2/cat/18/page/2


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